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Demochange

Zuständige Direktion: Volkswirtschaftsdirektion
Zuständige Amtsstelle: Direktionssekretariat der Volkswirtschaftsdirektion
Verantwortlich: Zumbühl, Philipp

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Im Rahmen des INTERREG IV B Alpine Space Programmes der Europäischen Kommission arbeiten die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit und Interface Politikstudien Forschung Beratung bis zum Herbst 2012 im Projekt DEMOCHANGE am Thema demografischer Wandel im Alpenraum. Zusammen mit elf weiteren Projektpartnern aus dem internationalen Alpenraum beschäftigt sich das Projekt auf praktischer Ebene in zehn Modellregionen in fünf Alpenländern beispielhaft mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf Raumplanung und Regionalentwicklung. Ziel von DEMOCHANGE ist es, das Verständnis für den vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Einfluss des demografischen Wandels speziell auf alpine Regionen zu verbessern.

Nidwalden als Modellregion
Zwei der Modellregionen befinden sich in der Schweiz: der Kanton Nidwalden und das Luzerner Seetal. In Nidwalden stehen die Themen Tourismus/Wirtschaft, Landwirtschaft, Soziales/Gesundheit im Fokus, im Seetal geht es um Wohnen im Alter und Dienstleistungen im Bereich des begleiteten Wohnens. Nach einer Analysephase werden gemeinsam mit interessierten Personen aus Politik, Verwaltung und der Bevölkerung Massnahmen und Strategien entwickelt, um die Chancen des demografischen Wandels wahrzunehmen und die Risiken zu bewältigen.

Projektideen aus Bevölkerung
In mehreren Arbeitsgruppen befassten sich Nidwaldner mit Chancen und Risiken des demografischen Wandels für den Kanton und haben Projektideen für die Bereiche Tourismus und Wirtschaft, Landwirtschaft sowie Soziales und Gesundheit entwickelt. Diese Ideen wurden an einer öffentlichen Konferenz im September 2011 in Stans einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Drei Projektideen wurden priorisiert und seither von freiwillig engagierten Nidwaldnern unter der Leitung der Hochschule Luzern - Soziale Arbeit sowie der Volkswirtschaftsdirektion weiterentwickelt. Zurzeit werden die Projektideen umgesetzt. Die Projektideen sind:

Altes Wissen neu beleben: Der Verein Tourismus Maria-Rickenbach und die Luftseilbahn Dallenwil-Niederrickenbach haben sich in Zusammenarbeit mit dem Kloster Maria-Rickenbach bereit erklärt, die Verantwortung für das Projekt „Altes Wissen neu beleben“ zu übernehmen. Vermarktung und Angebote für den sanften Tourismus werden nun koordiniert. Der Aufbau eines Kursangebotes (Weben, Kräuter, Meditation) soll ermöglichen, die wertvollen Kenntnisse der Klosterfrauen langfristig zu erhalten und das Wissen weiterzugeben. Maria-Rickenbach

Der Natur und Kultur auf der Spur: In Zusammenarbeit mit Pro Senectute Nidwalden „entführen“ pensionierte Personen junge Menschen auf Exkursionen. Sie bringen ihnen die Berg- und Pflanzenwelt, Kulturdenkmäler und die Alpwirtschaft näher. Die Arbeitsgruppe hat Exkursionsangebote zu den Themen Geschichte, Wasser, Alpwirtschaft und Pilgern zusammengestellt: Mit den Exkursionen wird der Bezug vom Gestern zum Heute geschaffen und generationenübergreifende Kontakte werden ermöglicht. www.urspur.ch

Wohnen mit Zukunft – Von der Familienwohnung zum Cluster: Mit dem Ziel, altersdurchmischte Wohnformen in den Nidwaldner Gemeinden durch eine intensive politische und gesellschaftliche Sensibilisierung langfristig voranzutreiben, wird der Verein „Wohnwandel“ gegründet. Ziel ist, in Nidwalden Pilotprojekte zu realisieren, welche bezahlbaren Wohnraum schaffen sowie die soziale Vernetzung und die Nachbarschaftshilfe fördern.

Ausbildung im Gewerbe - attraktive Lehrstellen
In einigen gewerblichen Berufen bleiben in Nidwalden Lehrstellen unbesetzt, Fachkräfte fehlen in verschiedenen Berufen. Das Image der gewerblichen Berufe soll verbessert werden. Die handwerkliche Lehre soll in der Gesellschaft wieder einen besseren Stellenwert haben. Die Informationen über die Vielfältigkeit des Lehrstellenangebotes und Weiterbildungsmöglichkeiten der gewerblichen Berufe für Schüler, Eltern und Lehrer soll verstärkt und standardisiert werden. Attraktivität der gewerblichen Berufe den Jugendlichen und deren Eltern bewusst machen, Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten aufzeigen.

Nähere Informationen sind erhältlich bei: Volkswirtschaftsdirektion Nidwalden, Stansstaderstrasse 54, Stans, 041 618 76 54, volkswirtschaftsdirektion@nw.ch

Haben Sie Interesse in einem der Projekte mitzuarbeiten? Melden Sie sich bei uns!

www.demochange.org

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