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Beistandschaft


Wer braucht eine Beiständin / einen Beistand?

Verschiedene Gründe - soziale Probleme, Krankheit, Behinderung, etc. - können dazu führen, dass Menschen in ihrem Alltag nicht mehr zurechtkommen. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) kann in solchen Situationen als Unterstützung eine Beistandschaft anordnen und eine Beistandsperson einsetzen.


Was sind die Aufgaben einer Beiständin / eines Beistandes?

So individuell die Problemlage der betroffenen Person sein kann, so vielfältig sind auch die Aufgaben der Beistandsperson. Der Aufgabenbereich umfasst in der Regel alltägliche administrative und finanzielle Angelegenheiten (Korrespondenz, Zahlungsverkehr, Vermögensverwaltung, Steuererklärung, Krankenkasse, etc.), kann aber auch persönliche Betreuung in den Bereichen Wohnen, Gesundheit, Arbeit/Tagesstruktur und soziales Umfeld beinhalten. Dabei handeln die Beistände und Beiständinnen selbständig und tragen dafür auch die Verantwortung. Die Führung einer Beistandschaft ist ein gesetzlicher Auftrag und im Zivilgesetzbuch geregelt. Die KESB kontrolliert die Arbeit der Beiständinnen und Beistände zum Schutz der betroffenen Personen. Dies erfolgt mit dem Bericht und der Rechnung, welche Beiständinnen und Beistände alle zwei Jahre der KESB einreichen müssen.


Private Beistandspersonen

Neben Berufsbeiständinnen und Berufsbeiständen setzt die KESB Nidwalden auch private Personen ein. Mit diesem freiwilligen Engagement leisten private Beiständinnen und Beistände wertvolle Arbeit und unterstützen hilfsbedürftige Personen vor allem in finanziellen und administrativen Angelegenheiten.


Welches sind die Anforderungen an eine private Beistandsperson?

  • guter Leumund
  • Lebenserfahrung
  • positives und tolerantes Menschenbild
  • Einfühlungsvermögen und Geduld
  • Verschwiegenheit
  • Wahrung innerer Distanz und stabiles eigenes Umfeld
  • Flair für Zahlen und administrative Arbeiten
  • Durchsetzungskraft und Verhandlungsgeschick
  • ausreichend zeitliche Ressourcen
  • Bereitschaft, sich für mind. vier Jahre zu verpflichten


Entschädigung

Die Entschädigung für die Mandatsführung beträgt je nach Aufwand in der Regel zwischen Fr. 150.00 bis Fr. 1'500.00 pro Jahr (für ein einfaches oder durchschnittliches Mandat) und wird nach der Genehmigung von Bericht und Rechnung, welche alle zwei Jahre von der KESB geprüft werden, abgegolten. Zudem können Fahrspesen und Auslagen für Porti und Telefone in Rechnung gestellt werden.

Interessiert?

Nach Eingang des Anmeldeformulars laden wir Sie zu einem persönlichen Gespräch ein. Falls Sie die Voraussetzungen für für dieses Amt erfüllen, werden wir Sie kontaktieren, sobald wir ein geeignetes Mandat haben. Wir werden Sie über die Aufgaben der Mandatsführung instruieren und Ihnen auch während der Fallführung bei Fragen zur Verfügung stehen. Einmal pro Jahr haben Sie die Gelegenheit, sich an einem von der KESB organisierten Anlass mit anderen privaten Beiständinnen und Beiständen auszutauschen.

Weitergehende Informationen finden Sie auch unter der Rubrik "Online-Formulare"
  • Aufgabenbeschrieb und Erklärung
  • Anmeldung als private Beistandsperson

und bei

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Nidwalden
Judit Troxler, Fachperson Sozialarbeit
Stansstaderstrasse 54
Postfach 1251
6371 Stans

Telefon 041 618 76 49
E-Mail: judit.troxler@nw.ch

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