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Coronavirus: Kantonspolizei büsst uneinsichtige Personen

20. April 2020

Am vergangenen Osterferien-Wochenende waren jeweils nachmittags viele Leute in der Natur unterwegs. Die Mehrheit hielt sich gut an die COVID-19-Verhaltensregeln. Dennoch musste die Kantonspolizei mehrere Ordnungsbussen ausstellen.

Die Kantonspolizei Nidwalden zieht über das vergangene Wochenende grundsätzlich eine positive Bilanz. Da sich vor allem nachmittags aufgrund des schönen Wetters viele Leute draussen bewegten, wurden die Kontrollen bezüglich den Coronavirus-Verhaltensregeln durch die Kantonspolizei intensiviert. «Die Bevölkerung hat sich insgesamt gut an die Richtlinien gehalten», sagt Dario Habermacher, Leiter Kommandodienste und Mitglied des kantonalen Führungsstabs. Es gab aber auch einige wenige Ausnahmen, in denen Ordnungsbussen in der Höhe von 100 Franken ausgestellt werden mussten. Bei den Betroffenen handelte es sich in erster Linie um Gruppierungen jüngerer Leute. «Die Personen zeigten sich trotz direkten Hinweisen unseren Polizisten auf die geltenden Abstandsregeln uneinsichtig und wurden daher gebüsst», erklärt Dario Habermacher.

Ruedi Wyrsch, Co-Leiter des kantonalen Führungsstabs, hält dazu fest: «Wir haben Verständnis, dass bei den Leuten das Bedürfnis wächst, sich mit anderen zu treffen und das Leben wie früher zu führen. Doch der Schutz der Bevölkerung hat oberste Priorität und nur wenn alle die Verhaltensregeln weiterhin befolgen, können neue Infektionsherde und –ketten vermieden werden. Im Grossen und Ganzen hält sich die Nidwaldner Bevölkerung aber vorbildlich an die Regeln und hierfür gilt es an dieser Stelle ein Lob auszusprechen.»

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