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Kanton führt für Maturanden eine Abschlusszeremonie durch

3. Juni 2020

Die Massnahmen gegen die Corona-Pandemie lassen an der kantonalen Mittelschule Nidwalden keine grosse Abschlussfeier zu. Dennoch müssen die erfolgreichen Maturandinnen und Maturanden dieses Jahr nicht ganz ohne Zeremonie auskommen. Die Übergabe der Zeugnisse findet in bescheidenem, doch würdigen Rahmen statt. Bei den Lehrabsolventinnen und -absolventen ist ein alternativer Anlass aus mehreren Gründen nicht möglich.

Die Abschlussfeier im Kollegium St. Fidelis bildet zum Schuljahresende jeweils einen würdigen Rahmen, in dem die erfolgreichen Maturandinnen und Maturanden ihre Zeugnisse entgegennehmen. In diesem Jahr kann der Anlass wegen der Corona-Pandemie nicht im gewohnten Rahmen stattfinden. Der Kanton Nidwalden hatte die Absage in seiner Medienmitteilung vom 11. Mai bekannt gegeben. Die Lockerungen der Corona-Massnahmen haben die Bildungsdirektion in der Zwischenzeit veranlasst, andere Formate zu prüfen. Nun hat sie entschieden, anstelle einer grossen Feier mit Eltern, Geschwistern, Freundinnen und Freunden eine bescheidene, aber würdige Abschlusszeremonie zu organisieren. Die Übergabe der Maturitätszeugnisse wird im Theatersaal klassenweise unter Einhaltung der nach wie vor geltenden Hygiene- und Abstandsregeln erfolgen. Lediglich die jeweilige Klassenlehrperson, der Bildungsdirektor, der Präsident der Maturitätskommission, der Rektor, der Festredner sowie die Präsidenten des Vereins der Freunde des Kollegiums und der Schindler Kulturstiftung, die auch dieses Jahr die besten Abschlüsse und Maturaarbeiten auszeichnen, werden ebenfalls anwesend sein. Die Übergabe der Zeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen, die in diesen Tagen die schriftliche Prüfung ablegen, erfolgt durch Bildungsdirektor Res Schmid, umrahmt von kurzen musikalischen Sequenzen.

Bildungsdirektor bedauert ausserordentliche Umstände
«Auch wenn ich dieses Jahr auf den Händedruck verzichten muss, ist es mir ein Anliegen, den erfolgreichen Maturandinnen und Maturanden meine Wertschätzung für die erbrachte Leistung zum Ausdruck zu bringen», erklärt Bildungsdirektor Res Schmid und fügt an: «Natürlich gilt das nicht weniger für die erfolgreichen Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger. Deshalb bedaure ich ausserordentlich, dass ein solches Vorgehen bei den jungen Berufsleuten dieses Jahr aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist.» Einerseits finden die Lehrabschlussprüfungen aufgrund der Schutzmassnahmen dieses Jahr zeitlich stark verzögert statt. Gemäss nationaler Regelung könnten die Resultate erst am 17. Juli eintreffen und deren Verarbeitung sich bis Ende Juli hinziehen. «Es ist schlicht unklar, wann die Resultate in den einzelnen Berufen vorliegen werden», sagt Res Schmid. Anderseits besucht die Mehrheit der jungen Berufsleute – im Gegensatz zu Kollegischülerinnen und -schülern – eine ausserkantonale Berufsfachschule, sodass eine klassenweise Übergabe von bereits vorhandenen Resultaten aus organisatorischer Sicht nicht durchführbar ist.

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