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Grundlagen für Linienführung des Radwegs Wil-Dallenwil sind geklärt

26. Juni 2020

In einem Postulat wurde eine Auslegeordnung zu verschiedenen Veloroute-Varianten zwischen Wil und Dallenwil gefordert. Inzwischen sind die Abklärungen erfolgt. Gestützt darauf beantragt der Regierungsrat dem Landrat, das Postulat in geänderter Form gutzuheissen. Im selben Schritt wird ein Kredit­antrag für die Ausarbeitung eines Generellen Projekts unterbreitet.

Mit Postulat vom 12. Februar 2020 haben die Landräte Armin Odermatt, Otmar
Odermatt, Iren Odermatt und Mitunterzeichnende Anträge zur Linienführung des Radwegs von Wil in Oberdorf nach Dallenwil eingereicht. Es wurde eine Auslegeordnung gewünscht, die verschiedene Möglichkeiten für Velofahrende aufzeigt und diese bezüglich Kulturlandflächenverbrauch und Ausbaukosten gegenüberstellt.

Seit geraumer Zeit existieren grobe Lösungsansätze für die Ausgestaltung einer Langsamverkehrsachse zwischen Wil und Büren. Um die Fragestellungen im Postulat konkreter zu beantworten, wurden weitere Abklärungen vorgenommen. So wurde eine Erhebung des Langsamverkehrs auf diesem Abschnitt durchgeführt und ein Geschwindigkeitsgutachten in Auftrag gegeben. Diese bestätigen, dass ein direkter Radweg entlang der Kantonsstrasse nicht durch alternative Routen ersetzt werden kann. Entweder sind diese mit einem Fahrverbot belegt oder der Dammweg zum Beispiel lässt sich nicht auf den Standard für kantonale Radwege ausbauen.

Eine Linienführung entlang der Kantonsstrasse deckt sich auch mit dem behördenverbindlichen Radwegkonzept, in dem ein Teilstück des Radwegnetzes auf der Achse Ennetbürgen/Kreuzstrasse – Wil – Büren – Dallenwil – Wolfenschiessen vorgesehen ist. Aus diesem Grund wurden die beiden Varianten «Radstreifen» und «Radweg mit Grünstreifen» vertieft angeschaut. Letztere wird eindeutig favorisiert, da sie dank der Abtrennung des kombinierten Rad- und Gehwegs von der Hauptstrasse sicherer ist und im Endeffekt weniger Kulturland benötigt, als wenn beidseits ein Radstreifen erstellt würde. Ferner werden aus Optik der Verkehrssicherheit keine Radstreifen empfohlen auf Ausserorts-Strecken mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. «Wir sind überzeugt, dass ein Radweg mit Grünstreifen die sicherste und zugleich attraktivste und kostengünstigste Lösung darstellt», hält Baudirektor Josef Niederberger fest.

Die Resultate der Abklärungen haben den Regierungsrat dazu bewogen, zur Variante «Radweg mit Grünstreifen» im kommenden Jahr ein Generelles Projekts ausarbeiten zu lassen. Hierzu wird dem Landrat über das jährliche Budget ein Kredit in der Höhe von 100'000 Franken beantragt.

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