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Das kantonale Impfzentrum fährt seinen Betrieb geordnet zurück

12. Juli 2021

Mit dem erfreulichen Impffortschritt sind die Neuanmeldungen für eine Covid-19-Impfung zuletzt stark rückläufig. Im kantonalen Impfzentrum in Stansstad werden aufgrund der sinkenden Auslastung nur noch bis Ende Juli Erstimpfungen durchgeführt. Gegen Ende August wird der Betrieb plangemäss eingestellt.

Im Kanton Nidwalden sind seit Beginn der Impfaktion Ende Dezember 2020 rund 38'500 Erst- und Zweitimpfungen gegen Covid-19 durchgeführt worden. Knapp 12'000 davon wurden im kantonalen Impfzentrum verabreicht, das Anfang Mai seinen Betrieb in der Zivilschutzanlage Stansstad aufgenommen hatte. Der bisherige Verlauf der Impfaktion in Nidwalden ist erfreulich, bis heute haben fast 58 Prozent der Bevölkerung, die sich theoretisch impfen lassen kann, mindestens die Erstimpfung erhalten. Die ursprünglich angestrebte Impfquote von 60 bis 70 Prozent dürfte mit Blick auf die angemeldeten Impfwilligen, deren Termine noch bevorstehen, demnächst erreicht werden.

Die bereits erlangte Impfquote ist der Hauptgrund dafür, dass die Tendenz bei den Neuanmeldungen rückläufig ist. Gesundheits- und Sozialdirektorin Michèle Blöchliger ortet aber noch weitere Gründe: «Die zuletzt gute Entwicklung der epidemiologischen Lage, die damit einhergehende Aufhebung von Massnahmen und die Ferienzeit mit reisebedingten Abwesenheiten dürften ebenso dazu beigetragen haben, dass die Impfmotivation unentschlossener Personen eher sinkend ist.» Dabei können online angemeldete Personen in der Terminverwaltung ohne administrativen Aufwand die angebotenen Termine verschieben, sollten diese nicht in ihre Agenda passen. Sie erhalten zu einem späteren Zeitpunkt ein neuerliches SMS mit neuen Terminen.

Die sinkenden Anmeldezahlen führen dazu, dass die Betriebsauslastung im personalintensiven Impfzentrum stetig zurückgeht. Das Gesundheitsamt hat daher entschieden, noch bis maximal Ende Juli Erstimpfungen im Impfzentrum durchzuführen, Zweitimpfungen werden in den Folgewochen verabreicht. «Es war von Anfang an so geplant, dass das Impfzentrum in der intensivsten Phase der Impfaktion eine Ergänzung zu den Hausärzten und Apotheken darstellt und zirka Ende August seinen Betrieb einstellen wird. In dieser Hinsicht werden wir eine Punktlandung erzielen», erläutert Michèle Blöchliger. Sie windet den Helferinnen und Helfern aus dem medizinischen Bereich und dem über lange Zeit bei der Organisation und Administration eingesetzten Zivilschutz bereits heute ein Kränzchen. «Wie die Arztpraxen und Apotheken leisten sie alle sehr wertvolle Dienste und haben massgeblichen Anteil daran, dass die prognostizierte Impfquote im angestrebten Zeitraum erreicht werden kann.» An Spitzentagen sind im Impfzentrum bis zu 280 Impfungen durchgeführt worden.

Noch bis am 23. Juli kann man sich online unter nw.impfung-covid.ch für beide Impfungen im Impfzentrum registrieren. Wer nach durchgemachter Erkrankung nur eine Impfung benötigt, kann sich später noch anmelden. Die Impfaktion wird derweil in den Kinderarztpraxen, zahlreichen Arztpraxen sowie in den Apotheken fortgesetzt. Für diese Impfstellen können sich Nidwaldnerinnen und Nidwaldner ab 12 Jahren über die oben genannte Webadresse weiterhin anmelden. Wer sich bereits ausschliesslich für eine Impfung im Impfzentrum angemeldet hat, sollte spätestens im Verlauf der nächsten zwei Wochen die Termine erhalten. Wer diese verschieben muss bis nach Einstellung des Betriebes, wird zum gegebenen Zeitpunkt eine Benachrichtigung erhalten, um sich bei alternativen Impfstellen anzumelden.

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