Alessandra Keller erhält den Nidwaldner Sportpreis 2023

16. Januar 2023

Mountainbikerin Alessandra Keller ist die 16. Preisträgerin des Nidwaldner Sportpreises. Mit der Ehrung würdigt der Kanton ihre hervorragenden Leistungen in der abgelaufenen Saison – insbesondere den Sieg in der Weltcup-Gesamtwertung. Am vergangenen Freitag durfte Alessandra Keller aus den Händen von Bildungsdirektor Res Schmid den Preis entgegennehmen.

Der Kanton Nidwalden hat am Freitagabend Alessandra Keller mit dem Nidwaldner Sportpreis 2023 ausgezeichnet. Die 26-jährige Mountainbikerin aus Ennetbürgen erhielt den mit 5'000 Franken dotierten Preis von Bildungsdirektor Res Schmid überreicht. «Alessandra Keller hat bewiesen, was mit Fleiss, Wille und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten alles möglich ist. Natürlich hat sie diese Auszeichnung ihren sportlichen Leistungen zu verdanken, gleichzeitig ist Alessandra Keller aber auch eine hervorragende Botschafterin für unseren Kanton, in welchem sie ideale Trainingsbedingungen für ihre Leidenschaft vorfindet», so Res Schmid. Via Video-Botschaft gratulierte Thömus-CEO Thomas Binggeli der Preisträgerin. «Du bist für uns alle ein grosses Vorbild. Deine Verbundenheit zum Velo sucht seinesgleichen und die Gespräche mit dir, auch abseits der Rennstrecke, sind unglaublich.»

An der würdigen Preisverleihung im Theatersaal des Kollegiums Stans nahmen rund 90 Gäste teil, darunter auch frühere Sportpreisgewinnerinnen und -gewinner, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Mitglieder des Thömus Maxon Swiss Bike Racing Team, welchem Alessandra Keller angehört. «Für mich ist die Ehrung mit dem Sportpreis eine sehr schöne Anerkennung für meine Leistungen. Gleichzeitig gibt mir die Auszeichnung einen zusätzlichen Motivationsschub für die bevorstehende Saison», hob Alessandra Keller hervor. «Besonders freut mich auch, dass so viele Personen den Weg hierher gefunden haben, um diesen Moment mit mir zu feiern», ergänzte die sichtlich gerührte Preisträgerin.

Bereits als Juniorin weltmeisterlich unterwegs
Alessandra Keller machte international 2013 erstmals auf sich aufmerksam, als sie bei den Juniorinnen sowohl an der Weltmeisterschaft als auch an der Schweizer Meisterschaft allen Konkurrentinnen davonfuhr. Ein Jahr darauf liess sie die Goldmedaille bei den Juniorinnen-Europameisterschaften folgen. Später feierte sie auch in der U23-Kategorie einen Weltmeistertitel, zwei Silbermedaillen an den Europameisterschaften sowie den Gewinn der Schweizermeisterschaft.

In der Saison 2022 gelang ihr endgültig der Durchbruch an die Weltspitze der Elitefahrerinnen. Im Weltcup gewann sie zunächst ein Rennen in der Disziplin Short Track, bevor sie kurz darauf ihren ersten Erfolg im Cross-Country folgen liess. Mit konstanten Leistungen und weiteren guten Platzierungen blieb sie auf Tuchfühlung mit ihren härtesten Widersacherinnen. Beim Weltcup-Finale schliesslich sicherte sie sich sensationell den Gewinn der Gesamtwertung sowohl im Cross-Country als auch im Short Track. Zudem gewann sie bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr mit Silber im Short Track ihre erste Einzelmedaille in der Elite.

Nidwaldner Sportpreis existiert seit 1992

Der Nidwaldner Sportpreis wurde im Jahr 1992 eingeführt, um Personen oder Institutionen in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste im Bereich des Nidwaldner Sports zu ehren. Als Preisträger kommen jeweils erfolgreiche Einzel- und Mannschaftssportler, aber auch Sportförderer in Frage. Der Sportpreis wurde mittlerweile 15-mal vergeben. Als bisher letzte Preisträger waren 2021 Skirennfahrer Marco Odermatt und 2016 Sportschützin Nina Christen gewürdigt worden.

Bildergalerie Nidwaldner Sportpreis 2023 

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Preisträgerin Alessandra Keller flankiert von Bildungsdirektor Res Schmid (links) und Philipp Hartmann, Leiter Abteilung Sport.

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