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Archäologie: Archäologische Massnahmen

Zuständige Amtsstelle: Staatsarchiv
Zuständiger Bereich: Fachstelle für Archäologie

Fachstelle > 2. Bauvorhaben und Archäologie > 2.2 Archäologische Massnahmen

Finden Bauvorhaben in einer archäologischen Zone statt, kann es zu einer Baubegleitung kommen. Ziel einer Baubegleitung ist es, das archäologische Kulturgut zu lokalisieren und gezielt zu bergen, bevor das Bauprojekt fortgesetzt wird. Die Kosten für die archäologische Massnahme trägt der Kanton. Alle Massnahmen werden mit der Bauherrschaft abgesprochen.

Sondierungen
Sondierungen finden vor dem eigentlichen Bauvorhaben statt. Archäologen heben gezielte Sondierschnitte aus, um die Lage der archäologischen Überreste zu bestimmen und deren Potenzial abzuschätzen.

Die Ergebnisse einer Sondierung helfen abzuschätzen, ob sich eine weitere Massnahme lohnt.

Baubegleitungen
Baubegleitungen finden statt, wenn archäologische Funde zwar erwartet werden können, aber nicht sicher sind. Bei einer Baubegleitung werden die Aushubarbeiten durch einen Archäologen beobachtet. Werden verdächtige Überreste gefunden, kann so sofort reagiert werden.

Rettungsgrabungen
Ist klar, dass durch das Bauvorhaben archäologisches Kulturgut unmittelbar bedroht ist, also durch den Bau zerstört wird, dann kann eine Rettungsgrabung organisiert werden. In einem solchen Fall werden die Funde am Fundort dokumentiert und geborgen, während die Bauarbeiten rundherum weitergeführt werden. Im Idealfall findet die Rettungsgrabung sogar statt, bevor mit dem Bau begonnen wird.

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