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Staatsarchiv: Familienforschung

Zuständige Amtsstelle: Staatsarchiv

Staatsarchiv > 2. Geschichte, Familienforschung > 2.2 Familienforschung

Während im Zivilstandsamt die modernen Zivilstandsregister geführt werden, bewahrt das Staatsarchiv ältere Quellen zur Familienforschung auf.

Quellen für die Familienforschung
Im Staatsarchiv werden die kantonalen Stammbücher und die Kirchenbücher verschiedener Pfarreien aufbewahrt. Besonders die Stammbücher eignen sich hervorragend als Startpunkt für die Familienforschung.

In den Stammbüchern sind Stammbäume der alten Nidwaldner Familien aufgeführt. Die Ahnenreihen reichen von ca. 1930 oft bis ins 16. oder 17. Jahrhundert zurück.

Die Pfarreien führen Tauf-, Ehe- und Sterbebücher. Diese reichen in Nidwalden bis ins 16. oder 17. Jahrhundert zurück, haben jedoch teilweise Lücken. Folgende Kirchenbücher sind erhalten:
  • Stans: ab 1581
  • Buochs: ab 1728 (ältere Bücher verbrannt)
  • Wolfenschiessen: ab 1601
  • Beckenried: ab 1628/1800 (ältere Bücher verloren)
  • Emmetten: ab 1622/1741
  • Hergiswil: ab 1813/1832 (ältere Bücher verbrannt)

Weitere Quellen
Weitere Quellen können die Familienforschung bereichern: z. B. Jahrzeitbücher, Totenbilder (Leidhelgen), Informationen zu Grundeigentum (Grundbuch) und Nachrufe in Zeitungen.

Einsicht
Die Zivilstandsregister sind nur im Zivilstandsamt auf Gesuch einsehbar. Das Staatsarchiv stellt die Stammbücher und die Kirchenbücher aus konservatorischen Gründen nur auf Mikrofilm zur Verfügung. Kenntnisse der deutschen Kurrentschrift sind notwendig.

Weil es sich bei den Stammbüchern um Zivilstandsregister handelt und weil sie auch neuere Einträge enthalten, sind sie nur unter bestimmten Bedingungen einsehbar.

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