StaatsarchivGehört zur Direktion: Staatskanzlei
Abmarsch des Landsgemeindezugs 1993 vor dem Rathaus. Willkommen auf den Seiten des Staatsarchivs Nidwalden Aktuell: Museum, Kantonsbibliothek, Staatsarchiv und Fachstelle für Archäologie sprechen ihre Sammelgebiete ab Aktuell: Das Staatsarchiv digitalisiert zentrale Findmittel Aktuell: Archivverzeichnis im Staatsarchiv wird verbessert Aktuell: Grünes Licht für eine Nidwaldner Kantonsgeschichte Verzeichnisse online Durchsuchen Sie online unsere Archivbestände und unsere Bibliothek: Ausserordentliche Öffnungs- und Schliesszeiten Beachten Sie bitte unsere ausserordentlichen Öffnungs- und Schliesszeiten. _______________________________________________________________________________________ Aufgaben Das Staatsarchiv ist das "Gedächtnis" der kantonalen Verwaltung und des Kantons. Es bewahrt das historische Archivgut, sichert die Akten der modernen Verwaltung und betreut Privatarchive sowie Sammlungen. Ziel ist die Dokumentation der staatlichen Tätigkeit und eine möglichst breite Überlieferung zur Nidwaldner Geschichte für die Verwaltung und für die Öffentlichkeit. So erfüllt das Staatsarchiv eine wichtige Aufgabe für die Rechtssicherheit, für die Nachvollziehbarkeit staatlichen Handelns und für die historische Forschung. Das Staatsarchiv betreut Gemeinden, Verwaltung und weitere Institutionen in der Aktenführung. Es bewertet Archivgut, verzeichnet es und sichert es vor Zerstörung und Verlust. Die Archivbestände sind im Rahmen des Datenschutzes für Verwaltung, Öffentlichkeit und für die historische Forschung zugänglich. Angegliedert ist die kantonale Fachstelle für Archäologie.
Bestände Das Staatsarchiv bewahrt eine Überlieferung auf, die bis ins frühe 13. Jahrhundert zurückreicht. Zu den ältesten Dokumenten gehören Urkunden ab 1218 sowie Protokollbücher von Räten, Gerichten und der Landsgemeinde ab 1528. Den Grossteil der Bestände machen moderne staatliche Akten aus. Eigene Bestände bilden die zum Teil sehr alten Archive von Korporationen und Alpgenossenschaften sowie die Archive von Vereinen, Firmen und Privatpersonen. Neben Schriftgut verfügt das Staatsarchiv auch über Sammlungen von Ansichtskarten, Fotografien, Tonbandaufnahmen und Karten. Für Recherchen steht eine wissenschaftliche Fachbibliothek mit den Schwerpunkten Nidwaldner und schweizerische Geschichte sowie Archivwissenschaft bereit.
Geschichte des Staatsarchivs Die Geschichte des Archivs reicht bis ins späte Mittelalter zurück. Erste Spuren eines Archivs oder einer Kanzlei sind um 1500 vorhanden. Die erste direkte Erwähnung eines staatlichen Archivs datiert von 1602. Das Archiv befand sich damals im Rathaus. Im Dorfbrand von 1713 und im Rathausbrand von 1729 konnte das Archiv zweimal gerettet werden. In der anschliessenden Neuorganisation des Archivs entstand 1740 das erste Archivinventar, welches neben einem Verzeichnis der Urkunden und Protokolle eine Liste der Ratsgeschlechter und Abbildungen der Landesfahnen enthält. Wurde das Archiv zuerst von den Landschreibern im Nebenamt betreut, wurde im 19. Jahrhundert ein Ausbau nötig. 1853 entstand ein neuer Archivplan, und von 1876 an besorgte zuerst der Stammbuchhalter, später ein gewählter Staatsarchivar, das Archiv. Mit dem Bezug des neuen Archivgebäudes 1998 hielt die Elektronik Einzug im Archiv, das Verzeichnis wurde in eine Datenbank überführt und steht seither elektronisch zur Verfügung. Heute beschäftigt sich das Staatsarchiv neben dem "klassischen" Archivgut mit der Sicherung von vergänglichen elektronischen Daten, damit auch unsere Gegenwart ihren Weg in die Überlieferung findet. Literatur über das Staatsarchiv
Letzte Aktualisierung: 5. Juli 2010
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