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Staatsarchiv: Fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981

Zuständige Amtsstelle: Staatsarchiv

Staatsarchiv > Fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981

Die Schweiz arbeitet ein trauriges Kapitel ihrer Sozialgeschichte auf. Es geht um die Schicksale von Kindern und Erwachsenen, die vor 1981 von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen oder Fremdplatzierungen betroffen waren. Zu den Betroffenen zählen Verdingkinder, Heimkinder und Versorgte in geschlossenen Anstalten oder sogar in Strafanstalten. Aber auch Zwangsadoptierte und Personen, die unter Zwang sterilisiert oder kastriert worden sind.

Aktensuche in den Archiven
Als Betroffene/r haben Sie das Recht auf Einsicht in die Akten über Sie. Gerne helfen wir Ihnen bei der Suche nach Akten – auch in anderen Archiven – und versuchen, die Informationen zusammenzutragen. Wir suchen nach den zuständigen Behörden und Heimen und kontaktieren diese.

Bitte beachten Sie, dass diese Nachforschungen viel Zeit brauchen. Es kann mehrere Wochen oder gar Monate dauern, bis wir Informationen finden. Leider kann es auch sein, dass die Suche erfolglos bleibt, weil nicht alle Akten aufbewahrt worden sind.

Formular zur Aktensuche
Wollen Sie nach Ihren Akten suchen lassen? Das folgende Formular hilft uns bei der Suche, bitte füllen Sie es möglichst vollständig aus, unterschreiben Sie es und schicken Sie es an das Staatsarchiv. Bitte legen Sie eine Kopie Ihres Ausweises (ID oder Pass) bei.

Akteneinsicht
Die gefundenen Akten können Sie bei uns im Staatsarchiv oder gegebenenfalls in einem ausserkantonalen Archiv einsehen. Auf Wunsch schicken wir Ihnen Kopien der Dokumente nach Hause. Es ist allerdings nicht möglich, die originalen Akten herauszugeben.

Solidaritätsbeitrag (Eingabefrist abgelaufen)
Mit dem Bundesgesetz über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen wurde ein Solidaritätsfonds eingerichtet. Anspruch auf einen Solidaritätsbeitrag haben alle Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen vor 1981. Dies sind Betroffene, deren körperliche, psychische oder sexuelle Unversehrtheit oder deren geistige Entwicklung durch die erlittenen Zwangsmassnahmen schwer beeinträchtigt worden ist.

Gesuche für einen Solidaritätsbeitrag konnten bis am 31. März 2018 eingereicht werden. Die Frist ist abgelaufen, es können keine Gesuche mehr eingereicht werden.

Weiterführende Informationen

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