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Stans wird zum Musik-Dorf – im Innen und Aussen

9. April 2026
Vom 15. bis 19. April schlagen das Nidwaldner Museum und die Stanser Musiktage gemeinsame Klangbrücken. Die aktuelle Ausstellung «No Time To Lose. Von Stubeten, Dancings und Discos» im Salzmagazin wird Teil des Festivals und das Festival Teil des Museums.

Angestossen durch das 30. Jubiläum der Stanser Musiktage, wollte auch das Nidwaldner Museum «Musik» als Thema aufgreifen, weshalb Candid Wild, CoFestivalleiter der Stanser Musiktage und Carmen Stirnimann, Leiterin des Nidwaldner Museums schon früh den Kontakt und Austausch gesucht haben. Die Ende März eröffnete Ausstellung «No Time To Lose. Von Stubeten, Dancings und Discos» erzählt die Geschichte der populären Musik im Kanton Nidwalden in den letz ten 150 Jahren und im Spiegel der historischen und gesellschaftlichen Entwicklung. Hits von Volksmusikgrössen und Popstars «made in Nidwalden» sind ebenso zu hören wie in Vergessenheit geratene Songs und Kompositionen.

Kooperation schafft neue Zugänge zum Thema «Musik»
Einen festen Platz in der Ausstellung haben die Stanser Musiktage. Das Festival, das 2026 seine 30. Ausgabe feiert, steht exemplarisch für die Verbindung zwischen regionalen Musiktraditionen und vielfältiger «World Music». Aus dem Geist der Stanser Musiktage schöpften die beiden Kuratoren Catherine Huth und Joel Wehrle denn auch die Inspiration und Umsetzungskraft für die museale Zeitreise durch die reichhaltige Musiktradition des Kantons Nidwalden. Während der Stanser Musiktage verbindet sich das Innen des Salzmagazins mit dem Aussen, das Historische mit dem Zeitgenössischen. Die enge Kooperation zwischen dem
Nidwaldner Museum und den Stanser Musiktagen zeigt sinnbildlich, wie kulturelle Institutionen gemeinsam neue Zugänge schaffen können.

Rahmenprogramm als Referenz zur Ausstellung
Mit der Fokusreihe im Rahmenprogramm verknüpfen die Stanser Musiktage bewusst aktuelle Themen mit der Ausstellung im Salzmagazin. Vorträge, Podien, Klanginstallationen und performative Formate schaffen Referenzen zwischen historischer Rückschau und gegenwärtigem Musikschaffen: Vom musikwissenschaftlichen Blick auf die Geschichte der Popmusik über kulturpolitische Debatten zur Festival- und Open-Air-Tradition, einen Musik-Podcast über Geld und Leidenschaft von Musikschaffenden bis hin zum künstlerischen Klangexperiment im Alpsbrinzkeller, das Geschichte und Wandel akustisch erfahrbar macht.

Zeitklangreise LUIO: Eine klingende Reise durch Raum und Zeit
Ein besonderer Höhepunkt im Rahmenprogramm des Festivals ist die Zeitklangreise LUIO am Samstag, 18. April 2026, um 16.00 Uhr, im Salzmagazin. Das Lucerne Improvisers Orchestra (LUIO) der Hochschule Luzern entwickelt eigens für die Stanser Musiktage einen musikalischen Rundgang, der vom Jetzt aus in die klingende Vergangenheit der Region führt. Inspiriert von der Ausstellung «No Time To Lose» entsteht zusammen mit der Komponistin und Pianistin Magda Mayas sowie mit Klang- und Stimmkünstlerin Charlotte Hug, Gewinnerin des Schweizer Musikpreises 2025, eine live improvisierte Zeitreise, in der Raum, Geschichte und Klang miteinander verschmelzen.

Ein Ticket für viele Erlebnisse
Ein besonderer Mehrwert für das Festivalpublikum: Jedes Konzertticket der Stanser Musiktage berechtigt während des Festivals zum freien Eintritt in die Ausstellung «No Time To Lose» im Salzmagazin. Damit wird der Museumsbesuch zum selbstverständlichen Teil des Festivalerlebnisses. Musik hören, Musik erleben, Musik verstehen und Musik erinnern sind in diesen Tagen nur wenige Schritte voneinander entfernt.


Weitere Informationen:
Ausstellung «No Time To Lose – von Stubeten, Dancings und Discos»Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
Stanser Musiktage mit RahmenprogrammExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

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Medienmitteilung No Time to Lose (PDF, 35 kB) Download 0 Medienmitteilung No Time to Lose