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Ronald Rickenbacher wird Vorsteher des Amtes für Militär und Zivilschutz

16. Dezember 2020

Im Zuge einer Reorganisation werden neu die Abteilungen Militär, Zivilschutz und Infrastruktur zum Amt für Militär und Zivilschutz zusammengefasst. Der Regierungsrat hat Ronald Rickenbacher zum Vorsteher dieses Amtes ernannt. Der 35-Jährige tritt seine neue Stelle am 1. April 2021 an.

Die Organisationsstruktur des ehemaligen Amtes für Militär und Bevölkerungsschutz wurde einer grundlegenden Überprüfung unterzogen. Dabei ist die Notorganisation, die in Krisenzeiten Kern des Führungsstabs bildet, aus dem bisherigen Amt herausgelöst und als Stabsstelle direkt der Vorsteherin der Justiz- und Sicherheitsdirektion unterstellt worden. Weiter wurden die Zuständigkeiten der Amtsleitung und der neu drei Abteilungen festgelegt. Diese Abteilungen Militär, Zivilschutz und Infrastruktur werden im neuen Amt für Militär und Zivilschutz zusammengefasst. Die Reorganisation tritt per 1. April 2021 in Kraft.

Nun hat der Nidwaldner Regierungsrat Ronald Rickenbacher zum Vorsteher des Amtes für Militär und Zivilschutz gewählt. Der gebürtige Schwyzer wird die 100-Prozent-Stelle am 1. April 2021 antreten.

Erfahrungen gesammelt im Kommando der Militärpolizei
Ronald Rickenbacher (35) verfügt über einen breiten Erfahrungsschatz in den Bereichen Militär und Zivilschutz. Nach seiner Ausbildung als Elektromonteur schloss er sich 2006 dem Berufsmilitär an. Bis 2016 war er in verschiedenen Funktionen, unter anderem im Gebiet Nidwalden und Obwalden, verantwortlich für die Planung und Umsetzung der militärischen und polizeilichen Grund- und Kaderausbildung. Auch an der Front stand Ronald Rickenbacher bei mehreren Grossereignissen im Einsatz, darunter als Einsatzleiter der Militärpolizei Miliz beim Absturz einer F/A 18 am Lopper im Jahr 2013. Die Region kennt er zudem von seiner Funktion als Gruppenkommandant eines Swisscoy-Kontingentes, das 2015 im Kosovo der Friedensförderung diente. Berufsbegleitend bildete er sich zum Wirtschaftsfachmann und eidgenössisch diplomierten Führungsfachmann weiter. Aktuell absolviert Ronald Rickenbacher an der Hochschule Luzern das Masterstudium in Public Management und Politik, das er im kommenden Jahr abschliesst.

Seit 2017 ist er in der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal als Kommandant tätig. In seine Amtszeit fällt unter anderem eine Reorganisation zur Erhöhung der Einsatzbereitschaft. Als operativer Leiter der Zivilschutzorganisation und als Stabschef der Gemeinde Wettingen war und ist er direkt mit der Bewältigung der Covid-19-Pandemie konfrontiert. Darüber hinaus engagiert er sich nebenamtlich als Dozent an einer Kaderschule und als Prüfungsexperte beim Schweizerischen Verband für Führungsausbildung.

Ronald Rickenbacher wohnt mit seiner Partnerin und dem gemeinsamen Kind im Kanton Aargau.

Anforderungsprofil wird vollumfänglich erfüllt
Justiz- und Sicherheitsdirektorin Karin Kayser ist überzeugt, mit Ronald Rickenbacher die ideale Besetzung für das neue Amt für Militär und Zivilschutz gefunden zu haben: «Er deckt mit seinem breiten Erfahrungsrucksack und den erfolgreich durchlaufenen Weiterbildungen die wichtigsten Anforderungen an diese Führungsposition ab. Dass er die Region von seinen bisherigen Tätigkeiten her bereits kennt, ist sicherlich ein grosser Vorteil.» Zu den ersten Aufgaben des 35-Jährigen dürfte die Etablierung der amtsinternen Reorganisation gehören. «Auch wenn jede Reorganisation ihre Besonderheiten aufweist und eine neue Herausforderung darstellt, kann Ronald Rickenbacher auch in dieser Hinsicht auf Erkenntnisse aus vergleichbaren Projekten zurückgreifen», hält Karin Kayser fest.

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Ronald Rickenbacher.

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