Kopfzeile

Inhalt

Hindernisfreie Ausgestaltung der Bushaltestellen

Das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG; SR 151.3) sieht die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung gegenüber solchen ohne Beeinträchtigungen vor. Das BehiG ist auch im öffentlichen Verkehr umzusetzen.

Damit ein öV-Angebot barrierefrei benutzbar ist, müssen die öV-Bauten, -Anlagen und -Fahrzeuge hindernisfrei ausgestaltet werden. Die Anpassungsfrist für bestehende Bauten, Anlagen und Fahrzeuge läuft bis Ende 2023.

Die Zentralbahn hat in der Vergangenheit ihr Rollmaterial sowie die Bahnhöfe und Haltestellen entsprechend angepasst. Was jetzt noch ausstehend ist, sind die Bushaltestellen. Für die hindernisfreie Ausgestaltung der Bushaltestellen sind die Grundeigentümer verantwortlich. Dabei spielt die Verhältnismässigkeit eine zentrale Rolle. So wurden alle rund 80 Haltestellen im Kanton auf ihr Nutzen-Kosten-Verhältnis hin untersucht. Dabei kam eine auch in anderen Kantonen bewährte Methode zum Einsatz. Es sind rund 40 Haltestellen mit 70 Haltekanten hindernisfrei anzupassen. Der überwiegende Teil der anzupassenden Haltestellen liegt in der Verantwortung der Gemeinden, weil diese innerorts liegen. Die Haltestellen sollen primär im Rahmen des baulichen Unterhalts der Strassen (Anpassung der Strassenentwässerung, Belagserneuerung) angepasst werden.