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Durchgangsbahnhof Luzern

Der Durchgangsbahnhof Luzern (DBL) ist für die Zentralschweiz ein Jahrhundertprojekt. Er ermöglicht bessere Verbindungen im Fernverkehr und die Weiterentwicklung des S-Bahn-Angebots in der Region, so auch in Nidwalden. Reisende profitieren von mehr Zügen, kürzeren Fahrzeiten und erhalten mehr Platz im Bahnhof Luzern. → Erklärvideo der SBB

Das Infrastrukturprojekt wird unter Federführung des Bundesamtes für Verkehr (BAV) durch die SBB geplant. In einer Vereinbarung haben sich das BAV, die SBB, die Kantone Luzern, Nidwalden und Obwalden, der Verkehrsverbund Luzern, die Zentralbahn und die Stadt Luzern für eine koordinierte Planung und Umsetzung des Projekts verpflichtet. Die Kantone Nidwalden und Obwalden sind durch Regierungsrat Josef Hess, Vorsteher Bau- und Raumentwicklungsdepartement Obwalden, und Eveline Spichtig, Leiterin Fachstelle öffentlicher Verkehr Nidwalden, in dieser Knotenorganisation vertreten.

Visu 1 DBL
Umsteigen im Durchgangsbahnhof – effizient und bequem. (Visualisierung: Kanton Luzern)


Der Durchgangsbahnhof besteht aus einem 3,5 Kilometer langen Tunnel von Ebikon bis zum Luzerner Bahnhof, einem Tiefbahnhof mit vier Gleisen sowie einer unterirdischen Zu- und Wegfahrt durch das Gebiet Heimbach (Neustadttunnel).

Der DBL ist im Ausbauschritt 2035 der nationalen Bahninfrastruktur ausdrücklich erwähnt. Dies bedeutet, dass die Projektierung inklusive Auflageprojekt voraussichtlich ohne Unterbruch erfolgen kann. Über die definitive Realisierung des Durchgangsbahnhofs entscheidet das eidgenössische Parlament 2026 im nächsten Ausbauschritt. Die geplante Inbetriebnahme ist für Anfang der 2040er-Jahre vorgesehen.
Weitere Informationen zum DBL auf der Webseite der SBB
Weitere Informationen zum DBL auf der Webseite des Kantons Luzern

Grafik Linienführung
Die Grafik zeigt die Linienführungen des Neustadt- und des Dreilindentunnels, die im Zusammenhang mit dem Durchgangsbahnhof erstellt werden sollen. (Grafik: SBB)

 

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