Ukraine-Hilfe

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WICHTIGE INFO

Die kriegerischen Handlungen in der Ukraine dauern an. Es werden deutlich mehr Schutzsuchende in Nidwalden erwartet, als anfänglich prognostiziert. Der Kanton Nidwalden und die Gemeinden suchen deshalb dringend weitere mittel- und langfristige Unterbringungsmöglichkeiten. Angebote von Wohnungs-, Haus- und Liegenschaftsbesitzern, Hotels, Betreibern von Gemeinschaftsunterkünften usw. können über dieses Formular oder alternativ mit den wichtigsten Angaben an ukraine@nw.ch gesendet werden. 

Je nach Anzahl der eingereichten Angebote wird um Verständnis gebeten, dass es etwas länger dauert bis zur Kontaktaufnahme. Der Kanton ist mit Hochdruck daran, die Wohnungsangebote zu prüfen und Anbieter über Rahmenbedingungen und Entschädigungskriterien aufzuklären.
Direkt zum Formular für Unterkunftsangebote


Der Kanton Nidwalden betreibt für Fragen, Anliegen und Hinweise aller Art im Zusammenhang mit der militärischen Intervention Russlands in der Ukraine eine Infoline: 

Telefon +41 41 618 75 15 und ukraine@nw.ch
Montag-Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr 

 

Bei vielen gleichzeitig eintreffenden Anfragen kann es zu Wartezeiten kommen, bis diese beantwortet werden können. Danke fürs Verständnis und Ihre Geduld.


Bevor Sie die Infoline kontaktieren, lesen Sie die folgenden Abschnitte durch, womöglich werden Ihre Fragen bereits beantwortet.

Aufnahmestellen
Angebote für Unterkünfte
Freiwillige Helfer/in
Hilfsgüter, Spenden, Marktplatz
Einreise /Schutzstatus S
Kantonswechsel
Familiennachzug / Haustiere
↓ Erwerbstätigkeit
Deutschkurse für Erwachsene
Schule
Medizinische Hotline
Kampagne gegen Menschenhandel
Informationen zu Schutzräumen, Notvorrat, Warnung/Alarmierung, Jodtabletten


Aufnahmestellen

Der Kanton Nidwalden betreibt aktuell zwei Aufnahmestellen für schutzbedürftige Personen aus der Ukraine. Es handelt sich um Personen, die ein Gesuch für einen Schutzstatus S gestellt und/oder sich in einem Bundesasylzentrum registriert haben, und die der Bund dem Kanton Nidwalden zugewiesen hat. Die Betroffenen haben hier keine Bekannten oder Verwandten, bei denen sie unterkommen können. Nach einer kurzen Zeit in der Aufnahmestelle wird der Bezug einer geeigneten privaten Unterkunft oder bei einer Gastfamilie angestrebt. Die Aufnahmestellen bieten bei einer vollen Auslastung für rund 150 Personen Platz.

Die Erstaufnahmestelle befindet sich in der Zivilschutzanlage an der Kirchmatte 10 in Stansstad und ist nur für zu betreuende Personen und Mitarbeitende zugänglich. Wo auch immer Geflüchtete ohne heimische Bezugspersonen in Nidwalden ankommen, wird die Bevölkerung gebeten, sie an ein Bundesasylzentrum oder alternativ an die Erstaufnahmestelle in der Zivilschutzanlage Stansstad zu verweisen, bestenfalls begleitet.

Aufnahmestelle_Karte


Private Unterkünfte für Schutzsuchende

Gemäss aktuellem Kenntnisstand wird von bis zu 500 Schutzbedürftigen aus der Ukraine ausgegangen, die der Kanton Nidwalden aufzunehmen hat. Die Zuweisung von Schutzbedürftigen erfolgt koordiniert durch den Bund. Der Kanton sorgt zusammen mit den Gemeinden dafür, dass die entsprechenden Kapazitäten bereitstehen, um ukrainische Schutzsuchende in Nidwalden aufzunehmen.

Hierzu ist die Unterstützung der Bevölkerung gefragt. Der Kanton ist auf weitere Unterkünfte für die mittel- und langfristige Unterbringung von Geflüchteten angewiesen. Angebote von Wohnungs-, Haus- und Liegenschaftsbesitzern, Hotels, Betreibern von Gemeinschaftsunterkünften usw. können über dieses Formular eingereicht werden. Auch die Infoline (Kontaktangaben siehe oben) nimmt Angebote für Privatunterbringungen entgegen. Der Kanton ist mit Hochdruck daran, die Wohnungsangebote zu prüfen und Anbieter über Rahmenbedingungen und Entschädigungskriterien zu orientieren.
Formular für Wohnungsangebote

Bei vielen eintreffenden Angeboten kann es zu Wartezeiten kommen, bis der Kanton mit den Anbietern Kontakt aufnimmt. Danke fürs Verständnis und Ihre Geduld.


Freiwillige Helferinnen und Helfer

Der Kanton führt eine Liste mit Helferinnen und Helfern, die schutzsuchenden Personen in ihrer neuen Umgebung behilflich sein möchten. Idealerweise können Freiwillige tageweise oder gar über mehrere Tage in der Woche im Einsatz stehen. Wie gross der Unterstützungsbedarf ist, hängt von der weiteren Entwicklung des Krieges in der Ukraine, der anfallenden Betreuungsaufgaben und der Anzahl einreisender Schutzsuchender ab. Gesucht sind auch Dolmetscherinnen und Dolmetscher mit Ukrainisch- oder Russisch-Kenntnissen, die den Kanton im Übersetzerbereich über längere Dauer unterstützen können.

Wollen Sie sich als freiwillige/r Helfer/in melden? Dann füllen Sie bitte dieses Formular aus.

Der Kanton bittet um Verständnis, dass es länger dauern kann, bis Freiwillige eine Antwort oder verbindliche Anfrage erhalten.


Hilfsgüter, Spenden, Marktplatz

Die Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung ist gross. Viele wollen den Betroffenen helfen oder eine finanzielle Spende leisten. Über den Bund werden dringend benötigtes Material sowie medizinische Hilfsgüter in die Ukraine geschickt. Es laufen auch in Nidwalden zahlreiche Hilfsaktionen auf privater Ebene, was von einer grossen Solidarität zeugt. Der Verein «Nidwalden hilft Ukraine» hat beispielsweise hat einen Marktplatz eingerichtet, auf welchem sich Personen, die Warenspenden anbieten (Ich biete....), und Personen, die Schutzsuchende bei sich aufgenommen und Waren benötigen (Ich suche....), austauschen können.
Zur Webseite «Nidwalden hilft Ukraine» 

Materielle Hilfsangebote von Spitälern, der Industrie sowie weiteren Institutionen werden von der humanitären Hilfe der Eidgenössischen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) koordiniert. Spendenangebote können via Email ch-neoc-n@naz.ch eingereicht werden. Der Kanton selbst bietet keine Annahmestelle für Hilfsgüter oder Spenden. Die schweizerischen Hilfswerke – insbesondere das Schweizerische Rote Kreuz, die Caritas oder das HEKS – und die DEZA verfügen über die nötigen Erfahrungen, Strukturen und Kontakte vor Ort, um das Material rasch ins betroffene Gebiet zu bringen und zu verteilen. 

Spendenangebote von Privatpersonen werden über caritative Organisationen oder private Initiativen gesammelt.
Zertifizierte Non-Profit-Hilfsorganisationen suchen 

Einreise (Schutzstatus S)

Grundsätzlich können sich ukrainische Staatsangehörige, die über einen Reisepass verfügen, visumfrei maximal 90 Tage in der Schweiz (und im Schengen-Raum) aufhalten. Um Geflüchteten Schutz zu gewähren, auch in rechtlicher Hinsicht, ist es wichtig, dass sich diese innert den 90 Tagen in einem von sechs Bundesasylzentren registrieren lassen und den Schutzstatus S beantragen. Nach dem Antrag ist die schutzsuchende Person krankenversichert.
Zu Informationen zur Registrierung und Auslastung der Bundesasylzentren 
(in deutscher und ukrainischer Sprache)

Auf dem Web-Portal RegisterMe können sich Geflüchtete, die bereits in die Schweiz eingereist sind und sich noch nicht registriert haben, online anmelden und einen Termin für die Registrierung in einem Bundesasylzentrum buchen. Das System bringt für alle Beteiligten Vorteile: Das SEM kann die Zahl der Registrierungen besser auf die einzelnen Bundesasylzentren verteilen. Und für die Ukrainerinnen und Ukrainer entfallen dank der automatischen Terminvereinbarung allfällige Wartezeiten vor den Zentren.
Zur Online-Anmeldung für einen Termin in einem Bundesasylzentrum

Das Aufenthaltsrecht in der Schweiz ist auf ein Jahr befristet, kann aber verlängert werden. Neben ukrainischen Staatsangehörigen erhalten auch Personen aus Drittstaaten, die das Land wegen des Krieges verlassen haben, den Schutzstatus S. Voraussetzung ist, dass sie vor ihrer Flucht über eine gültige Aufenthaltsberechtigung in der Ukraine verfügt haben und nicht sicher und dauerhaft in ihre Heimat zurückkehren können.
→ Weitere Informationen zur Einreise

Ukrainerinnen und Ukrainer, die neu in die Schweiz kommen, oder deren Bezugspersonen können sich bei Fragen an das Staatssekretariat für Migration (SEM) wenden: Die Hotline +41 58 465 99 11 ist von 10.00 bis 12.00 und 14.00 bis 16.00 Uhr erreichbar, alternativ kann ein E-Mail auf ukraine@sem.admin.ch gesendet werden.

→ Nützliche Informationen zum Leben in der Schweiz und im Kanton Nidwalden finden Sie auf der Webseite «Integration Nidwalden».

Kantonswechsel

Ein Wechsel des Aufenthaltskantons ist nur in Ausnahmefällen möglich. Geflüchtete, die bereits einem Kanton zugewiesen werden, können beim Staatssekretariat für Migration (SEM) ein schriftliches Gesuch um Kantonswechsel einreichen. Diesem wird in der Regel dann zugestimmt, wenn sie dadurch bei ihrer erweiterten Kernfamilie – also bei Eltern, Kindern oder Grosseltern – wohnen können, wenn die Betreuungssituation von vulnerablen Personen verbessert werden kann oder wenn die Betroffenen sonst eine Arbeitsstelle nicht antreten könnten, weil der Arbeitsweg zu lang ist. In allen anderen Fällen können das SEM und beide betroffenen Kantone nur im Sinne einer Ausnahme zustimmen.

Postadresse:
Staatssekretariat für Migration SEM
CH-3003 Bern

Familiennachzug / Haustiere

Der Status S ermöglicht es den Schutzbedürftigen, Familienangehörige nachzuziehen.
→ Weitere Informationen zum Familiennachzug

Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten Schweiz hat gemeinsam mit der Stiftung Tier im Recht, Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz und der Schweizerischen tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz eine Informationsplattform für Geflüchtete mit Haustieren in der Schweiz ins Leben gerufen. Sie ist auch auf Ukrainisch verfügbar und bietet nützliche Information unter anderem zu Futter und Materialspenden, zu Tierarztadressen für kostenlose/vergünstigte Behandlungen oder zur Einreise mit Heimtieren.
→ Zur Webseite

Erwerbstätigkeit

Es besteht keine Wartefrist für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit für Personen mit dem Status S. Der Bundesrat erlaubt auch die selbständige Erwerbstätigkeit. Für die Zulassung zur Erwerbstätigkeit der geflüchteten Person muss der Arbeitgeber ein Gesuch bei der kantonalen Arbeitsmarktbehörde des Einsatzkantons einreichen.
→ Liste der kantonalen Arbeitsmarktbehörden

Auf der jeweiligen Webseite können Dokumente eingesehen und Gesuchsformulare bezogen werden. Neben Pass-Kopie, unterzeichnetem Arbeitsvertrag und Stellenantrittsformular wird in der Regel eine Kopie des Ausländerausweises (Ausweis S) benötigt. Ebenfalls möglich ist die Bewilligung zur selbständigen Erwerbstätigkeit, sofern eine ausreichende, eigenständige Existenzgrundlage und die notwendigen finanziellen und betrieblichen Voraussetzungen vorhanden sind.
→ Weitere Informationen zum Arbeitsbewilligungsverfahren im Kanton Nidwalden für Geflüchtete aus der Ukraine mit S-Status
→ Anerkennung von ukrainischen Diplomen im Hinblick auf die Ausübung eines Berufs
Jobangebote unter arbeit.swiss

Bei Fragen zur Berufsausübung von Gesundheitsfachpersonen mit ukrainischen Abschlüssen wenden Sie sich an das Gesundheitsamt Nidwalden, E-Mail: gesundheitsamt@nw.ch.

Якщо у вас виникли запитання щодо практики медичних працівників з українською кваліфікацією, будь ласка, зв’яжіться з офісом охорони здоров’я Нідвальдена, електронна пошта: gesundheitsamt@nw.ch.

Deutschkurse für Erwachsene

Der Kanton bietet Deutschkurse für Ukrainerinnen und Ukrainer mit Schutzstatus S an, die vorübergehend im Kanton Nidwalden wohnhaft sind. Personen über 16 Jahre können diese Kurse kostenlos besuchen. Eine Anmeldung vor Kursbeginn ist notwendig.
→ Zur Anmeldung

Schule

Seit dem 1. April 2022 gehen Kinder und Jugendliche aus der Ukraine in Ennetmoos in die Schule. Aufgrund der Anzahl Lernenden gibt es ab 13. Mai 2022 einen zweiten Standort in Stans. Geplant sind an beiden Standorten bis zu fünf Integrationsklassen. Lehrpersonen und Begleiterinnen aus der Ukraine sind ebenfalls vor Ort. Dadurch kann sowohl der schulische wie auch der psychologische Bedarf zentral abgedeckt werden. In erster Linie sollen die Schülerinnen und Schüler Tagesstrukturen und eine Beschäftigung erhalten. Täglich werden 4 Lektionen Deutsch als Zweitsprache unterrichtet, damit die Kinder und Jugendlichen sprachlich fit werden. Der Unterricht ist für die ukrainischen Familien mit schulpflichtigen Kindern kostenlos.
→ Anmeldungen für die Beschulung ukrainischer Kinder erfolgen über das Sekretariat der Bildungsdirektion Nidwalden: Telefon +41 41 618 74 01 oder bildungsdirektion@nw.ch.

Medizinische Hotline

Medgate bietet eine medizinische Hotline für geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer in der Schweiz an. Die Hotline kann auch bei psychischen Problemen konsultiert werden. Die Anrufe sind kostenlos.
→ Telefon +41 58 387 77 20 (täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr)
Übersetzungsdienst Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr (für ärztliche Beratung auf Russisch)

Kampagne gegen Menschenhandel

Konflikte, Krisen oder Krieg können Menschen in die Flucht zwingen. Für Geflüchtete besteht die Gefahr, Opfer von Menschenhandel oder anderen Formen von Missbrauch zu werden. Deshalb hat das Staatssekretariat für Migration (SEM) eine Informationskampagne gegen den Menschenhandel lanciert. Das Ziel ist es, Schutzsuchende zu sensibilisieren und auf Beratungsstellen von Opferhilfen aufmerksam zu machen.
Zur Kampagnen-Webseite gegen Menschenhandel

Seelsorge und offene Kirchen

Die Kirchen im Kanton Nidwalden stehen allen Menschen offen – auch Flüchtlingen aus der Ukraine. Dies gilt sowohl für die die Römisch-Katholische Kirche als auch die Evangelisch-Reformierte Kirche. Die Kirchen dürfen auch während den Gottesdiensten oder Andachtsfeiern besucht werden. Selbstverständlich gilt für alle Besucherinnen und Besucher gerade während Gottesdiensten, dass die allgemein gültigen Regeln (Ruhe, Rücksichtnahme, Andacht) eingehalten werden.

Sofern ein Gespräch mit einem Priester oder einer Seelsorgerin/einem Seelsorger einer Kirchgemeinde gewünscht wird, besteht die Möglichkeit, dies über Betreuungspersonen, Übersetzende oder über eine andere Kontaktperson zu erreichen.

Informationen für Nidwaldner Bevölkerung

HINWEIS Es gibt es aktuell keinen Grund zur Beunruhigung für die Bevölkerung in der Schweiz. Es sind keine speziellen Vorkehrungen nötig. Die zuständigen Stellen beim Bund beobachten die Situation laufend und informieren bei Veränderungen der Gefährdungslage aufgrund des Krieges in der Ukraine.

Schutzräume
Es treffen aus der Bevölkerung zahlreiche Anfragen zu den Schutzräumen ein, die in einem Notfall aufgesucht werden sollten. Im Kanton Nidwalden stehen genügend Schutzplätze für alle Einwohnerinnen und Einwohner zur Verfügung. Die Bekanntgabe der definitiven Zuteilung erfolgt auf Anweisung des Bundes, wenn es die Lage erfordert. Gemäss aktueller Beurteilung ist eine kriegerische Auseinandersetzung auf dem Gebiet der Schweiz unwahrscheinlich. Ertönen die Sirenen, ist die Bevölkerung möglicherweise gefährdet. In diesen Fällen gilt es, Radio zu hören, den Anweisungen der Behörden zu folgen und seine Nachbarschaft zu informieren. Bei Ausfall der Kommunikation sind die Notfalltreffpunkte aufzusuchen.
Informationen zu den Notfalltreffpunkten in Nidwalden
→ Reportage von Tele 1 zu Schutzräumen in Nidwalden (8.3.2022)

Notvorrat
Die wirtschaftliche Landesversorgung ist in Krisen zuständig für die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern. Doch auch die Bevölkerung selbst sollte vorsorgen - etwa mit einem Notvorrat und dem Wissen, wie ohne Strom gekocht werden kann. Es empfiehlt sich unabhängig von einer Krise, stets einen Notvorrat von rund einer Woche im Haushalt zu haben. Zum Notvorrat gehören in erster Linie lagerfähige Lebensmittel und 9
Liter Wasser pro Person sowie die wichtigsten Medikamente.
Nützliche Informationen zum Thema Notvorrat
Broschüre «Kluger Notvorrat» 

Jodtabletten
Mit der aktuellen Bedrohung aus Russland wird eine erhöhte Nachfrage nach Jodtabletten festgestellt. Diese Nachfrage ist jedoch nicht nötig, da in der Schweiz ein Versorgungsplan im Fall eines Kernkraftwerkunfalls existiert. Personen, die im Umkreis von 50 Kilometern eines Kernkraftwerks wohnen, haben vom Bund vorsorglich Jodtabletten erhalten. In Nidwalden befindet sich einzig Hergiswil in diesem Umkreis. In den restlichen Gemeinden ist im Ernstfall der Kanton für die Verteilung von Jodtabletten zuständig. Es sind ausreichend Tabletten für die Bevölkerung vorhanden und daher nicht nötig, einen Privatvorrat anzulegen. Sollte der Fall eintreten, dass eine Einnahme nötig wird, dann kommt diese Anordnung von den Behörden.
Weitere Informationen zu Jodtabletten

Warnung und Alarmierung
Bei einer konkreten Gefahr alarmieren die Behörden die Bevölkerung mittels Sirenen und geben die Verhaltensanweisungen über Radio und Alertswiss bekannt. Es wird empfohlen, die Alarmierungs-App Alertswiss auf dem Smartphone zu installieren.
Alertswiss AppStore   → Alertswiss Google Play Store 

Weitere Informationen
Aktuelle Informationen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz

Medienmitteilungen des Kantons
28. April 2022: «Alpina» in Wolfenschiessen dient als Unterkunft für Kriegsflüchtlinge
24. März 2022: Ukraine-Krise: Es werden dringend weitere Unterkünfte benötigt
23. März 2022: Kanton unterstützt ukrainische Schutzbedürftige mit 50'000 Franken
17. März 2022: Aufnahmestelle für ukrainische Geflüchtete hat Betrieb aufgenommen
3. März 2022: Kanton richtet eine Infoline zum Ukraine-Konflikt ein


Letzte Änderung: Montag. 9. Mai 2022, 10.00 Uhr