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Coronavirus

Aktuelle Situation Kanton Nidwalden

Übersicht ab 1.3.


Anzahl Fälle (Stand: 4. März 2021, 15.25 Uhr)

COVID-19 Anzahl Veränderung zum Vortag
Positiv getestete Personen (kumuliert) 2'009 +3
Derzeit hospitalisiert  0 -1
Davon auf der Intensivstation 1 +1
Verstorbene Personen (kumuliert) 19 0
Covid-19-Tests innert 24h (Positivitätsrate) 98 (3.1%)
     
Personen in Isolation (aktuell) 31 +1
Kontaktpersonen in Quarantäne (aktuell) 99 +38
Reiserückkehrer in Quarantäne (aktuell) 9 -2

(Die Zahl positiv getesteter Fälle umfasst die seit Messbeginn erfassten Personen aus dem Kanton Nidwalden. Wiedergenesene Personen sind in dieser Zahl ebenfalls enthalten. Die Angaben werden teils aus unterschiedlichen Systemen zusammengezogen, weshalb zwischen den Werten in der Tabelle zeitliche Differenzen auftreten können.)

COVID-19-Statistik Kanton Nidwalden (per 4.3.2021)

Schnellsuche:

Verhaltensempfehlungen, Testen Contact Tracing, Swiss Covid-App
↓ Impfung ↓ Infos zum Spital und zu Heimen
Psychische Gesundheit ↓ Infos zum öffentlichen Verkehr
Kantonale Helpline und Infos Bund ↓ Infos zu Schulen, Berufs-/Studienberatung
Veranstaltungen, Sport, Freizeit, Skigebiete Infos zu Beratungsangeboten im Sozialbereich 
Läden, Einrichtungen, Restaurants Wie wird das Virus übertragen?
Schutz am Arbeitsplatz Verordnungen des Kantons
Unternehmen, Selbständige, Kultur  ↓ Medienmitteilungen des Kantons
Einreise in die Schweiz Information in other languages
  Direktlink zu Verordnungen des Bundes 


Verhaltensempfehlungen für die Bevölkerung

  • Abstand halten/Maskenpflicht: Halten Sie in der Öffentlichkeit mindestens 1.5 Meter Abstand und befolgen Sie die Hygienemassnahmen. Bei öffentlich zugänglichen Einrichtungen gilt sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich eine generelle Maskenpflicht. Eine Maskenpflicht gilt auch in belebten Fussgängerbereichen und überall dort, wo der erforderliche Abstand im öffentlichen Raum nicht eingehalten werden kann.
    Weitere Informationen zu Masken
     
  • Gründlich Hände waschen: Waschen Sie sich regelmässig die Hände mit Seife. Nutzen Sie alternativ ein Desinfektionsmittel. Vermeiden Sie Händeschütteln.
     
  • In Papiertaschentuch oder Armbeuge husten und niesen: Entsorgen Sie das Taschentuch anschliessend in einem Abfallbehälter und waschen Sie sich sorgfältig die Hände mit Wasser und Seife. Auch mit einer Maske empfiehlt es sich, in die Armbeuge zu husten/niesen.
     
  • Haben Sie Krankheitssymptome, die auf das neue Coronavirus hindeuten?
    Diese Symptome treten bei einer Infektion häufig auf:
    - Fieber, Fiebergefühl
    - Halsschmerzen
    - Husten (meist trocken)
    - Kurzatmigkeit
    - Muskelschmerzen
    - Kopfschmerzen
    - Plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns
     
  • Auf Covid-19 testen lassen
    Die oben genannten Krankheitssymptome können unterschiedlich stark und auch leicht sein. Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome aufweisen, sind Sie eventuell am neuen Coronavirus erkrankt. Gehen Sie wie folgt vor:

    1) Bleiben Sie zu Hause und kontaktieren Sie Ihren Hausarzt, dieser bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

    Momentan wird die Strategie verfolgt, dass sich alle Personen unmittelbar nach Beginn der Symptome testen lassen sollen. Hierfür wird entweder ein PCR-Test oder Schnelltest angewendet. Letzterer kommt vor allem für Personen in Frage, deren erste Symptome weniger als 4 Tage zurückliegen, die nicht zur Risikogruppe gehören und die nicht im Gesundheitswesen mit direktem Patientenkontakt arbeiten. Auch bei nicht symptomatischen Personen, die eine Meldung der SwissCovid App erhalten haben, ist der Einsatz dieser Schnelltests möglich. Zusätzlich können Schnelltests auch bei Personen ohne Symptome durchgeführt werden. So können Infektionsketten, unter anderem in Institutionen wie Altersheimen, sozialen Gemeinschaftseinrichtungen oder Schulen, frühzeitig erkannt und unterbrochen werden.
    Weitere Informationen zur Teststrategie und zu den Tests
    FAQ zur erweiterten Teststrategie ab 28. Januar 2021

    2) Wenn die Symptome am Wochenende auftreten oder ihr Hausarzt keinen Test anbietet in seiner Praxis, können Sie einen Termin für das Testcenter des Kantonsspitals Nidwalden buchen. Dies bedingt eine vorgängig Online-Anmeldung, alternativ kann diese über Telefon 041 618 17 92 erfolgen. Das Testcenter ist von Montag-Freitag 8.00-12.30 und 13.40-17.00 Uhr sowie Samstag/Sonntag von 8.30-12.30 und 13.40-16.30 Uhr geöffnet bzw. erreichbar. Beachten Sie bitte, welche Formulare und Ausweise Sie ausfüllen bzw. mitbringen müssen.
    Mehr Informationen zum Testcenter
     
    3) Wenn Sie bezüglich der Symptome unsicher sind, wie Sie vorgehen sollen, können Sie online einen Check machen. Sie erhalten am Ende eine Handlungsempfehlung. Lassen Sie sich testen, wenn dies die Empfehlung ist. 

    WICHTIG: Warten Sie nicht damit zu, Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder im Bedarfsfall das Kantonsspital/den Notruf zu kontaktieren, sollte sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtern.
    → Vorgehen bei Symptomen und möglicher Ansteckung
    Vorgehen bei Kinder mit Symptomen und möglicher Ansteckung
     
  • Sind Sie positiv getestet worden?
    Gehen Sie in Isolation (→ Merkblatt Selbst-Isolation) und vermeiden Sie jeden Kontakt zu anderen Personen (in einem Mehrpersonen-Haushalt richten Sie sich in einem Zimmer ein. Die zuständige kantonale Stelle wird sich bei Ihnen melden. Gemeinsam ermitteln Sie, welche Personen mit Ihnen in Kontakt standen und in Quarantäne müssen. Je nach Fallzahlen ist es möglich, dass die kantonale Stelle Sie nicht zeitnah kontaktieren kann. Informieren Sie in diesem Fall Ihre engen Kontakte selber über Ihre Erkrankung

    Nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt auf, wenn sich Ihre Krankheitssymptome verschlimmern oder sie Sie beunruhigen. Grundsätzlich dauert die Isolation 10 Tage ab Beginn der Symptome (für das Ende der Isolation müssen Sie seit 48 Stunden symptomfrei sein).
    Weitere Informationen zum Vorgehen bei einem positiven Testergebnis
     
  • Hatten Sie Kontakt mit einer positiv getesteten Person?
    Personen, mit denen eine erkrankte Person zuvor in Kontakt stand, müssen 10 Tage in Quarantäne (→ Merkblatt Selbst-Quarantäne). Falls Sie in Quarantäne müssen, wird sich das Gesundheitsamt bei Ihnen melden und Sie zum weiteren Vorgehen informieren. Sie können die Dauer von 10 Tagen verkürzen, indem Sie sich frühestens am 7. Tag auf eigene Kosten testen lassen (PCR-Test oder Schnelltest). Bei einem negativen Ergebnis kann die Quarantäne aufgehoben werden, sofern dem kantonalen Gesundheitsamt ein Nachweis des Testresultats in elektronischer Form vorliegt und dieses seine Zustimmung zur Aufhebung der Quarantäne gegeben hat. Testresultate sind an helpline@nw.ch zu senden. Sie sind jedoch verpflichtet, bis zum effektiven Ablauf der Quarantäne ausserhalb der Wohnung eine Maske zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Falls das Testresultat positiv ausfällt, müssen Sie für 10 weitere Tage in Isolation.
    → Weitere Infos zum Vorgehen bei einem Kontakt mit einer infizierten Person
    → Zur Medienmitteilung des Bundesrates vom 27. Januar 2021
    Zur Verordnung des Bundesrates

Verhaltensempfehlungen für gefährdete Personen

Als besonders gefährdete Personen gelten Personen ab 65 Jahren, Schwangere sowie Personen, die insbesondere folgende Erkrankungen aufweisen: Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, chronische Atemwegserkrankungen sowie Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen. Besonders gefährdet sind auch Personen mit hochgradiger Fettleibigkeit. Diese sollten Orte mit hohem Personenaufkommen und Stosszeiten im öffentlichen Verkehr besonders vermeiden und darauf achten, die Maskenpflicht sowie die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Besonders gefährdete Personen müssen am Arbeitsplatz spezifisch geschützt werden (siehe dazu Abschnitt «Schutz am Arbeitsplatz»).
Empfehlungen für besonders gefährdete Personen 

Impfung

Corona Impfung 01-03-2021


Mit der eigentlichen Impfaktion im Kanton Nidwalden ist Anfang 2021 gestartet worden, erste Impfungen in Alters- und Pflegeheimen haben bereits Ende 2020 stattgefunden. Nach der ersten Impfung braucht es nach rund 3 bis 4 Wochen eine zweite Impfung, damit sich die volle Schutzwirkung entfalten kann. Das Tempo der Impfaktion ist stark abhängig von der Verfügbarkeit der Impfstoffe, auf welche der Kanton keinen Einfluss hat.

Nachfolgend die Impfstatistik des Kantons Nidwalden (zuletzt aktualisiert: 4. März 2021)

Verabreichte Impfdosen (1. Impfung) 3'254
Verabreichte Impfdosen (2. Impfung) 3'096
Total verabreichte Impfdosen 6'350
Bevölkerungsanteil, der mind. eine Impfung erhalten hat* 8.9%

* Es wird von rund 36'500 Personen ausgegangen, die sich theoretisch impfen lassen können im Kanton Nidwalden (bei Schwangeren und unter 16-Jährigen ist keine Impfung vorgesehen).
 

  • Wer kann sich zurzeit impfen lassen?
    Angelehnt an die Impfstrategie des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) werden in Nidwalden aktuell besonders gefährdete Personen geimpft, also Menschen über 75 Jahre und solche mit einer chronischen Vorerkrankung. Die Impfung erfolgt bislang in den Arztpraxen, bei Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen wurde direkt vor Ort geimpft, ebenfalls in Zusammenarbeit mit Hausärzten. Parallel läuft die Impfung des Gesundheitspersonals mit Patientenkontakt. Aufgrund von Lieferverzögerungen bei den Herstellern der beiden in der Schweiz zugelassenen Impfstoffe kommt es zu Verzögerungen im kantonalen Impfplan (siehe aktualisiertes Raster).

In der weiteren Priorität folgen Personen zwischen 65-74 Jahren, das Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen, anschliessend der Personenkreis, der mit besonders gefährdeten Menschen zusammenlebt. Derzeit können sich erwachsene Personen, die keiner Risikogruppe angehören, noch nicht impfen lassen. Diese Möglichkeit ist gegeben, sobald ausreichend Impfdosen zur Verfügung stehen, was für den Frühling 2021 erwartet wird.
→ Zum gegebenen Zeitpunkt wird ein Online-Anmeldesystem aufgeschaltet, bei dem sich impfwillige Personen registrieren können und weitere Informationen erhalten.

Nachfolgend eine Übersicht, wer sich in Nidwalden aktuell auf Covid-19 impfen lassen kann:

Raster Impfung 02-03-2021


Eine Impfung gegen Covid-19 ist verbunden mit dem Ziel, die Anzahl schwerer Krankheitsverläufe und Todesfälle zu reduzieren. Damit soll auch eine Entlastung der Gesundheitseinrichtungen und dessen Personal einhergehen. In einem zweiten Schritt sollen mit der Impfung und der zunehmenden Immunität in der Bevölkerung die psychischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie eingedämmt werden, in dem in Zukunft weniger Massnahmen und Einschränkungen notwendig sein dürften. 

  • Wie funktioniert eine Impfung? 
    Bei einer Impfung wird das Immunsystem mit der Krankheit «bekannt gemacht», ohne dass die Krankheit ausgelöst wird. Der Körper wird so für den Ernstfall vorbereitet. Kommt es zu einer späteren Ansteckung mit Covid-19, kann der Körper das Virus schnell erkennen und unschädlich machen. 
    → Video von Swissmedic: Wie und warum Impfstoffe im Körper wirken
     
  • Warum sollte ich mich impfen lassen? 
    Eine geimpfte Person hat ein viel kleineres Ansteckungs- und Erkrankungsrisiko. Die Impfung schützt womöglich auch vor der Übertragung des Virus auf andere Personen. So werden auch nicht geimpfte Personen geschützt. Die Kosten für die Covid-19-Impfung werden von der obligatorischen Krankenversicherung übernommen. Es besteht keine Impfpflicht.
     
  • Ist eine Impfung gefährlich? 
    Bei jeder Impfung kann es Nebenwirkungen geben. Meistens sind sie schwach und schnell vorbei. Häufigste Nebenwirkungen sind Rötungen der Einstichstelle, Fieber, Übelkeit, Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen. Äusserst selten gibt es schwere Nebenwirkungen. Zum Beispiel eine schwere allergische Reaktion direkt nach der Impfung.
    Die Anforderungen an die Herstellung, Qualität, Wirksamkeit und vor allem an die Sicherheit sind hoch. In der Schweiz ist Swissmedic für die Zulassung und Marktüberwachung von Impfstoffen zuständig. Swissmedic prüft die Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität und lässt nur Impfstoffe zu, deren Nutzen die Risiken überwiegen. 
    Generelle Informationen des Bundesamtes für Gesundheit zur Impfung
    Häufig gestellte Fragen zur Impfung
    Informationsblatt von Infovac zur Covid-19-Impfung
    Statistik des BAG zur Covid-19-Impfung in der Schweiz
    → Nationale Infoline Covid-19-Impfung (6.00-23.00 Uhr): Tel. 058 377 88 92 

Psychische Gesundheit

Zahlreiche Menschen leiden auch seelisch unter den Auswirkungen der Coronakrise. Kennen Sie aus Ihrem Umfeld Personen, denen die aktuelle Situation psychisch stark zusetzt? Gehen Sie auf solche Menschen zu, bieten Sie das Gespräch an und informieren Sie sie über bestehende Hilfsangebote.
→ www.bag-coronavirus.ch/hilfe
→ www.dureschnufe.ch
→ www.143.ch (Dargebotene Hand)
→ www.promentesana.ch
→ www.wie-gehts-dir.ch
→ www.projuventute.ch (für Kinder/Jugendliche: www.147.ch)
→ www.inclousiv.ch

→ Webseite Luzerner Psychiatrie (Luzern, Obwalden, Nidwalden)
→ Beratungstelefon Notfall-Psychiatrie: Telefon 0900 85 65 65

Helpline und Unterstützungsangebote in Nidwalden

Für die Bevölkerung in Nidwalden steht eine eigene Helpline zur Verfügung: Tel. 041 618 43 34, E-Mail: helpline@nw.ch (Montag-Freitag 8.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr). 

Kanton, Gemeinden und Institutionen bieten bei Bedarf Unterstützung an.
Liste von Unterstützungsangeboten (aktualisiert: 16. Dezember 2020)

Informationen des Bundes und nützliche Links

Umfassende Informationen zum Coronavirus (COVID-19) sind insbesondere auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit BAG zu finden: www.bag-coronavirus.ch
Zu häufig gestellten Fragen und Antworten (BAG-Webseite)
Zu Kontakten und Links
Downloads von Plakaten, Videomaterial etc.
Informationen zur aktuellen Lage in der Schweiz
Liste mit Hilfsangeboten für die psychische Gesundheit in der Coronakrise
Zur Webseite Dureschnufe.ch mit Tipps für psychische Gesundheit, Home-Office, Einsamkeit, Medienflut, familiäre Probleme usw.

Das BAG hat mehrere Infolines zum Coronavirus in Betrieb:

  • Für die Bevölkerung: Telefon 058 463 00 00 (täglich 6.00-23.00 Uhr)
  • Zur Covid-19-Impfung: Telefon 058 377 88 92 (täglich 6.00-23.00)
  • Für Reisende: Telefon 058 464 44 88 (täglich 6.00-23.00 Uhr)
  • Für Gesundheitsfachpersonen: 058 462 21 00 (täglich 7.00-20.00 Uhr) 

→ Informationen in Gebärdensprache 

Informationen in leichter Sprache 
    (Information in easy language) 

Information on covid-19, isolation, quarantine and vaccination in different languages
Videos in different languages (Youtube-Channel)
Download posters in different languages 

Informationen zu Veranstaltungen

Alle öffentlichen Veranstaltungen in Einrichtungen und Betrieben sind verboten. Ausnahme bilden Gottesdienste, Beerdigungen im Familien- und Freundeskreis und andere religiöse Veranstaltungen (maximal 50 Teilnehmende), Versammlungen von Legislativen und politische Kundgebungen. Es gilt eine generelle Maskenpflicht und es ist ein Schutzkonzept erforderlich. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren sowie Personen, die aus nachweisbaren Gründen keine Maske tragen können.

Private Anlässe in der Familie oder mit Freunden in privaten Räumen bzw. Örtlichkeiten sind auf 5 Teilnehmende, im Freien auf 15 Personen begrenzt. Dabei werden auch die Kinder mitgezählt. Der Bundesrat rät zudem, Treffen im Privaten auf zwei Haushalte zu beschränken. 

Beachten Sie, dass Widerhandlungen gegen Massnahmen zur Bekämpfung der Epidemie ab 1. Februar 2021 explizit als Straftatbestände aufgeführt und mit Ordnungsbussen bestraft werden können. Die Höhe der Busse beträgt je nach Delikt zwischen 50 und 200 Franken. 
→ Zur Medienmitteilung des Bundesrates vom 24. Februar 2021
FAQ zu den gelockerten Massnahmen per 1. März
Zur Covid-19-Verordnung des Bundesrates

Menschenansammlungen (max. 5 Personen)

Spontane Menschenansammlungen von bis zu 15 Personen im öffentlichen Raum wie auf öffentlichen Plätzen, auf Spazierwegen und in Parkanlagen sind erlaubt. Dabei gelten die Weisungen des BAG bezüglich Mindestabstand und Maskenpflicht, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren sowie Personen, die aus nachweisbaren Gründen keine Maske tragen können.

Beachten Sie, dass Widerhandlungen gegen Massnahmen zur Bekämpfung der Epidemie ab 1. Februar 2021 explizit als Straftatbestände aufgeführt und mit Ordnungsbussen bestraft werden können. Die Höhe der Busse beträgt je nach Delikt zwischen 50 und 200 Franken. 
→ Zur Medienmitteilung des Bundesrates vom 24. Februar 2021
FAQ zu den gelockerten Massnahmen per 1. März
Zur Covid-19-Verordnung des Bundesrates

Sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten

Sportanlagen im Freien wie Kunsteisbahnen, Tennis- und Fussballplätze oder Leichtathletikstadien sind mit Maske oder Abstand sowie begrenzter Kapazität zugänglich. Beim Sporttreiben draussen muss keine Maske getragen werden, wenn der Abstand eingehalten wird. Es gilt eine Gruppengrösse von maximal 15 Personen. Für Jahrgang 2001 und jünger, Leistungssportler (gemäss Vorgaben Swiss Olympic) und neu auch für Talente mit Swiss Olympic Talent Cards (national und regional) dürfen Innensport- und -freizeitanlagen offen sein. Bis und mit Jahrgang 2001 sind auch Wettkämpfe in allen Sportarten sowie Konzerte wieder erlaubt – allerdings ohne Publikum. Für über 20-Jährige sind Sportarten mit Körperkontakt verboten. 

Im nichtprofessionellen Kulturbereich sind Aktivitäten in Innenräumen in Gruppen bis zu 5 und im Freien in Gruppen bis zu 15 Personen mit Jahrgang 2000 oder älter zulässig, wenn eine Gesichtsmaske getragen und der erforderliche Abstand eingehalten wird. 

Im nichtprofessionellen Bereich ist das gemeinsame Singen ausserhalb des Familienkreises einschliesslich der Aktivitäten von Chören oder mit Sängerinnen und Sängern verboten. Davon ausgenommen ist das Singen von Kindern und Jugendlichen mit Jahrgang 2001 oder jünger und das Singen im Rahmen von Einzelunterricht. Aufführungen vor Publikum sind verboten.

Beachten Sie, dass Widerhandlungen gegen Massnahmen zur Bekämpfung der Epidemie ab 1. Februar 2021 explizit als Straftatbestände aufgeführt und mit Ordnungsbussen bestraft werden können. Die Höhe der Busse beträgt je nach Delikt zwischen 50 und 200 Franken. 
→ Zur Medienmitteilung des Bundesrates vom 24. Februar 2021
FAQ zu den gelockerten Massnahmen per 1. März
Zur Covid-19-Verordnung des Bundesrates
Informationen für den Freizeit- und Vereinssport im Kanton Nidwalden

Skigebiete

Die Skigebiete benötigen gemäss Bundesverordnung für den Betrieb eine Bewilligung. Seit dem 30. Dezember 2020 ist der Betrieb von Skigebieten im Kanton Nidwalden erlaubt, sofern eine kantonale Bewilligung vorliegt. Bei Nichteinhaltung des Schutzkonzeptes oder einer Verschlechterung der epidemiologischen Lage beziehungsweise der Situation in den Spitälern kann eine Bewilligung für Skigebiete widerrufen werden.

Eine Bewilligung bedingt grundsätzlich, dass die Betreiber über ein strenges Schutzkonzept verfügen. In allen geschlossenen Transportmitteln, also in Zügen, Kabinen oder Gondeln dürfen aber nur zwei Drittel der Plätze besetzt werden. Bei der Regelung des Personenflusses sind sowohl räumliche als auch zeitliche Vorkehrungen zu treffen. Auf allen Bahnen, auch auf Ski- und Sesselliften und beim Anstehen für diese Anlagen, gilt eine Maskenpflicht. Wie alle anderen Gastronomiebetriebe müssen solche auch in Skigebieten geschlossen bleiben. Bei Takeaway-Angeboten sind im Kanton Nidwalden im Aussenbereich unter Einhaltung der Mindestabstände von 2 Metern Sitzgelegenheiten (Tische) à maximal 4 Personen erlaubt; bei langen Tischen müssen zwischen den Personengruppen mind. 2 Meter Abstand sein. Alkoholausschank ist erlaubt. Seit 1. März sind keine Sitz- und Stehgelegenheiten mehr auf Terrassen von Takeaway-Angeboten in Skigebieten erlaubt.

Anträge für Bewilligungen für den Betrieb von Skigebieten sind dem Gesundheitsamt einzureichen.
Zur Medienmitteilung des Kantons Nidwalden vom 28. Dezember 2020
Zur Medienmitteilung «Lockerungen im Takeaway-Bereich von Skigebieten» (5.2.2021)
→ Zur Medienmitteilung «Terrassen in Skigebieten bleiben ab 1. März geschlossen» (26.2.2021)
Zur Covid-19-Verordnung des Bundesrates
Zu den besonderen Bedingungen für Schutzkonzepte von Skigebieten

Merkblatt zum Betrieb von Seilbahnen, die einem Skigebiet (nicht) angeschlossen sind 

Läden, öffentliche Einrichtungen, Freizeitbetriebe

Alle Läden dürfen offen haben, die Anzahl der Kundinnen und Kunden, die sich gleichzeitig darin aufhalten, muss allerdings beschränkt werden, sodass es zu keinen Ansammlungen kommt und die Abstände eingehalten werden können. Auch Museen sowie Archive und Bibliotheken können mit einem entsprechenden Schutzkonzept offen haben. Die Aussenbereiche von Zoos und Freizeitanlagen sind zugänglich. In sämtlichen öffentlich zugänglichen Einrichtungen gilt in den Innen- und Aussenbereichen eine Maskenpflicht. Dienstleistungsbetriebe wie Postschalter, Coiffeure, Salons usw. müssen von 19 bis 6 Uhr sowie an Sonntagen und Feiertagen geschlossen bleiben. 
→ Zur Medienmitteilung des Bundesrates vom 24. Februar 2021
FAQ zu den gelockerten Massnahmen per 1. März
Zur Covid-19-Verordnung des Bundesrates

Beachten Sie, dass Widerhandlungen gegen Massnahmen zur Bekämpfung der Epidemie ab 1. Februar 2021 explizit als Straftatbestände aufgeführt und mit Ordnungsbussen bestraft werden können. Die Höhe der Busse beträgt je nach Delikt zwischen 50 und 200 Franken. 
Zur Medienmitteilung des Bundesrates vom 27. Januar 2021
Zur Covid-19-Verordnung des Bundesrates

Restaurants und andere Gastronomiebetriebe

Gastronomiebetriebe müssen geschlossen bleiben. Offen bleiben dürfen nur Betriebskantinen, Schulkantinen in obligatorischen Schulen sowie die Restauration für Hotelgäste. Takeaway-Angebote und Lieferdienste sind erlaubt.

Seit 2. März 2021 dürfen Restaurants als Betriebskantinen für Berufstätige im Ausseneinsatz unter der Woche zwischen 11 und 14 Uhr öffnen. Der Betrieb ist an klare Auflagen geknüpft und untersteht einer Meldepflicht an das Gesundheitsamt (E-Mail: gesundheitsamt@nw.ch). Zugang haben nur Berufsleute aus dem Landwirtschafts- und dem Bausektor sowie Handwerker und Berufstätige auf Montage. Die Arbeitgeber müssen ihre Angestellten vorgängig anmelden und in den Lokalen herrscht – ausser am Tisch – Maskenpflicht. Die Abstandsregeln müssen eingehalten werden und die Kontaktdaten werden erhoben.
Medienmitteilung «Restaurants können als Betriebskantinen öffnen» (2.3.2021)
Allgemeinverfügung betreffend Betriebskantinen für Berufstätige im Ausseneinsatz
Liste der Restaurants im Kanton Nidwalden, die als Betriebskantine geöffnet haben

Weiterhin geschlossen bleiben auch Diskotheken und Tanzlokale. Dies gilt im Kanton Nidwalden auch für Erotik- und Sexbetriebe.
Zur Medienmitteilung des Bundesrates vom 13. Januar 2021
FAQ zu den neusten Massnahmen des Bundesrates vom 13. Januar 2021
Zur Covid-19-Verordnung des Bundesrates

Beachten Sie, dass Widerhandlungen gegen Massnahmen zur Bekämpfung der Epidemie ab 1. Februar 2021 explizit als Straftatbestände aufgeführt und mit Ordnungsbussen bestraft werden können. Die Höhe der Busse beträgt je nach Delikt zwischen 50 und 200 Franken. 
Zur Medienmitteilung des Bundesrates vom 27. Januar 2021
Zur Covid-19-Verordnung des Bundesrates 

Schutz am Arbeitsplatz

Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Home-Office überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Wo Home-Office nicht oder nur zum Teil möglich ist, gilt in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als nur eine Person in einem Raum aufhält. Besonders gefährdete Personen werden spezifisch geschützt. Dazu ist das Recht auf Home-Office oder ein gleichwertiger Schutz am Arbeitsplatz oder eine Beurlaubung für besonders gefährdete Personen eingeführt worden. Für gefährdete Personen in Berufen, in denen die Schutzbestimmungen nicht umgesetzt werden können, muss der Arbeitgeber die betroffenen Arbeitnehmenden unter voller Lohnzahlung von der Arbeitspflicht befreien. In diesen Fällen besteht ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

Mit Home-Office können grössere Menschenansammlungen im öffentlichen Verkehr vor allem zu Stosszeiten vermieden und enge Kontakte am Arbeitsplatz reduziert werden. Zudem wird das Risiko vermindert, dass bei einem Covid-19-Fall weitere Mitarbeitende in Quarantäne müssen.
Zur Medienmitteilung des Bundesrates vom 13. Januar 2021
FAQ zu den neusten Massnahmen des Bundesrates vom 13. Januar 2021
Zur Covid-19-Verordnung des Bundesrates
→ Zur Covid-19-Verordnung für besonders gefährdete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
Weitere Informationen zum Schutz am Arbeitsplatz
→ Download Plakat «Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz»

Beachten Sie, dass Widerhandlungen gegen Massnahmen zur Bekämpfung der Epidemie ab 1. Februar 2021 explizit als Straftatbestände aufgeführt und mit Ordnungsbussen bestraft werden können. Die Höhe der Busse beträgt je nach Delikt zwischen 50 und 200 Franken. 
Zur Medienmitteilung des Bundesrates vom 27. Januar 2021 

 Unternehmen und Selbständige

  • Für Unternehmen, die aufgrund der angeordneten Covid-19-Massnahmen auf Finanzhilfe angewiesen sind, besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit einer Unterstützung im Rahmen des Härtefallprogramms von Bund und Kanton. Betroffene Betriebe müssen hierzu ein Gesuch einreichen. Die ersten Auszahlungen bewilligter Gesuche erfolgen Anfang März. Mit der kantonalen Covid-19-Zusatzfinanzierungsnotverordnung vom 24. Februar 2021 sollen bei Bedarf bis zu 27.6 Millionen Franken zur Verfügung stehen – dies unter Vorbehalt der Zustimmung durch das Bundesparlament im März 2021. Jene Unternehmen, die seit dem 1. November 2020 während mindestens 40 Kalendertagen behördlich geschlossen wurden, gelten automatisch als Härtefälle. Sie müssen den Nachweis der Umsatzeinbusse von 40 Prozent nicht erbringen. Unternehmen, die in den Monaten Januar 2021 bis Juni 2021 in Zusammenhang mit behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie Umsatzrückgänge erleiden, können als Bemessungsgrundlage den Umsatz der letzten 12 Monate anstelle des Jahresumsatzes 2020 verwenden.
    Zur Webseite des kantonalen Härtefallprogramms mitsamt Gesuchsformular
    Zur kantonalen Covid-19-Härtefallverordnung (→ Anhang zur Verordnung)
    → Zur Medienmitteilung zur kantonalen Zusatzfinanzierungs-Notverordnung vom 23. Februar 2021
    → Zur Medienmitteilung des Bundesrates vom 13. Januar 2021
    Zur Covid-19-Härtefallverordnung des Bundes
    Zu weiteren Informationen im Online-HelpCenter von EasyGoV

  • Kurzarbeit: Betriebe können Kurzarbeit anmelden, wenn ihre Arbeitsausfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Dank der Kurzarbeitsentschädigung können Teillöhne weiterbezahlt und Arbeitsplätze erhalten werden. Der Bundesrat hat die Karenzfrist rückwirkend per 1. September 2020 und bis zum 31. März 2021 aufgehoben. Auch wird die maximale Bezugsdauer von Kurzarbeitsentschädigung (KAE) bei mehr als 85 Prozent Arbeitsausfall von vier Abrechnungsperioden zwischen dem 1. März 2020 und 31. März 2021 rückwirkend aufgehoben. Zudem wird der Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung auf Personen in befristeten Arbeitsverhältnissen und Lernende ausgeweitet. Die Erweiterung gilt bis zum 30. Juni 2021.
    Zur Medienmitteilung des Bundesrates vom 20. Januar 2021
    Zur Webseite «Kurzarbeit infolge Coronavirus»
    Formular «Voranmeldung Kurzarbeit

  • Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die von den Massnahmen gegen das Coronavirus stark betroffen sind, auch wenn sie ihr Unternehmen nicht schliessen müssen: Sie können Erwerbsersatz beanspruchen, nachdem der Bundesrat diese Regelung rückwirkend auf den 17. September 2020 und befristet bis 30. Juni 2021 in Kraft gesetzt hat. Massgebendes Kriterium: Ein Umsatzverlust von mindestens 40 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz haben auch Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, wenn sie ihre Tätigkeit auf Anordnung der Behörden einstellen mussten, oder im Fall eines behördlichen Veranstaltungsverbots, wenn sie für diese Veranstaltung eine Leistung erbracht hätten. Anträge auf Erwerbsersatz sind bei der Ausgleichskasse einzureichen.
    Link zur Ausgleichskasse Nidwalden
    Zur Verordnung des Bundesrates über Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit Covid-19

  • Nidwaldner Kleinunternehmen und Selbständigen mit weniger als 10 Mitarbeitenden steht ein mit privaten Geldern geäufneter COVID-19-Fonds zur Verfügung. Betroffene können ein Gesuch für einen einmaligen, nicht rückzahlungspflichtigen Beitrag in der Höhe von 10'000 Franken stellen, sofern sie gewisse Kriterien erfüllen. Die Eingabefrist für Gesuche läuft bis zum 31. Dezember 2021.
    Zur Webseite mit den Kriterien und dem Antragsformular

Plattform «Bliibid dihei – wir kommen vorbei»

Von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen in Nidwalden wird kostenlos die Möglichkeit geboten, über ihre Dienstleistungen und Produkte zu informieren. → Zur Webseite

Kulturschaffende und Kulturunternehmen

Gestützt auf das Covid-19-Gesetz des Bundesrates, welches Unterstützungsmassnahmen für den Kultursektor vorsieht, hat der Kanton Nidwalden am 7. Dezember 2020 eine kantonale Covid-19-Kulturverordnung erlassen. Für Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen werden 100'000 Franken bereitgestellt. Kulturunternehmen mit Sitz im Kanton Nidwalden, die aus der Absage, Verschiebung oder eingeschränkten Durchführung von Veranstaltungen und Projekten oder aufgrund betrieblicher Einschränkungen infolge der Umsetzung staatlicher Massnahmen einen finanziellen Schaden erlitten haben, können beim Kanton Nidwalden eine Ausfallentschädigung beantragen.

Der Bundesrat hat am 18. Dezember 2020 eine Änderung der Covid-19-Kulturverordnung gutgeheissen. Neu können auch Kulturschaffende eine Ausfallentschädigung beziehen.
Webseite Amt für Kultur mit weiteren Infos und Gesuchsformularen
Kantonale Covid-19-Kulturverordnung / Änderung vom 2. März 2021 

Einreise in die Schweiz

Einreise_23-02-2021

Personen, die aus Staaten und Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko (→ Liste) oder mittels Flugzeug in die Schweiz einreisen, müssen bei ihrer Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Bei Flugzeugreisenden ist dieser bereits beim Boarding vorzuweisen. Davon ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren. Für die Kontrolle beim Boarding ist auch ein Schnelltest zulässig, der vor weniger als 24 Stunden durchgeführt wurde. Spätestens für die Kontrolle an der Schweizer Grenze wird aber das negative Resultat eines PCR-Tests benötigt. 

Mit wenigen Ausnahmen (darunter bestimmte Geschäftsreisende oder Transitpassagiere) müssen alle Personen ihre Kontaktdaten elektronisch oder auf Papier erfassen – sofern die Einreise in die Schweiz mit Bahn, Bus, Schiff oder Flugzeug erfolgt. 
Zum elektronischen Einreiseformular
→ FAQ zur Einreise in die Schweiz

Einreisende haben sich anschliessend für 10 Tage in Quarantäne zu begeben. Personen mit Wohn- resp. Aufenthaltsdomizil im Kanton Nidwalden müssen sich zu Beginn der Quarantäne innerhalb von zwei Tagen nach ihrer Einreise mittels ausgefülltem Formular beim kantonalen Gesundheitsamt melden. 
→ Zum kantonalen Online-Formular

Die Dauer der 10-tägigen Quarantäne kann verkürzt werden, sofern sich betroffene Personen nach frühestens 7 Tagen testen lassen (PCR-Test oder Schnelltest) und das Resultat negativ ausfällt. Der Nachweis des Testresultats muss dem kantonalen Gesundheitsamt in elektronischer Form (→ E-Mail an helpline@nw.ch) vorliegen und dieses muss seine Zustimmung zur Aufhebung der Quarantäne gegeben haben. Betroffene Personen müssen bis zum Ende der ursprünglichen Quarantänedauer eine Maske tragen, wenn sie sich ausserhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft bewegen.
→ Zur Liste der Länder und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko
→ FAQ zur Einreise in die Schweiz
Empfehlungen für Reisende   → Recommendations for travelers (in English)
→ Infoline für Einreisende in die Schweiz: Tel. +41 58 464 44 88 (täglich 6-23 Uhr)
Zur Covid-19-Verordnung des Bundes für den Bereich des internat. Personenverkehrs 

Contact Tracing und SwissCovid App

Das Ermitteln von Kontaktpersonen ist eine der wirksamsten Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus. Dazu gehört die Identifizierung von Übertragungsketten und ihre Unterbrechung, indem sich erkrankte Personen isolieren (→ Merkblatt Selbst-Isolation) und Kontaktpersonen sich in Quarantäne (→ Merkblatt Selbst-Quarantäne) begeben. Im Kanton Nidwalden wird das Contact Tracing durch die Gesundheitsbehörden ebenfalls praktiziert. Der Bevölkerung steht die Swiss Covid-App im Apple Store und Google Play Store zur Verfügung. Diese ergänzt das klassische Contact Tracing. Es wird empfohlen, die App herunterzuladen und zu verwenden.
Weitere Informationen zum Contact Tracing und zur Swiss Covid-App 

Kantonsspital Nidwalden

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich direkt über die Webseite des Kantonsspitals über die aktuellen Besucherreglungen und Hygienevorschriften zu informieren.
Website Kantonsspital Nidwalden

Wenn Covid-19-Symptome am Wochenende auftreten oder ihr Hausarzt keinen Test anbietet in seiner Praxis, können Sie einen Termin für das Testcenter des Kantonsspitals Nidwalden buchen. Dies bedingt eine vorgängig Online-Anmeldung, alternativ kann diese über Telefon 041 618 17 92 erfolgen. Das Testcenter ist von Montag-Freitag 8.00-12.30 und 13.40-17.00 Uhr sowie Samstag/Sonntag von 8.30-12.30 und 13.40-16.30 Uhr geöffnet bzw. erreichbar. Beachten Sie bitte, welche Formulare und Ausweise Sie ausfüllen bzw. mitbringen müssen.
Mehr Informationen zum Testcenter

Pflegeheime

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich direkt beim jeweiligen Heim über die aktuellen Bedingungen und Besuchszeiten zu erkundigen.
Überblick über die Alters- und Pflegeheime in Nidwalden 

Öffentlicher Verkehr und Flugreiseverkehr

Personen ab 12 Jahren müssen in Zügen, Trams und Bussen ebenso wie in Bergbahnen, Seilbahnen und auf Schiffen eine Maske tragen. Diese Pflicht gilt auch für Personen, die sich auf Perrons oder in Bahnhöfen, Flughäfen oder anderen Zugangsorten des öffentlichen Verkehrs aufhalten. Die Maskenpflicht gilt im Übrigen in Flugzeugen, die in der Schweiz starten und landen, unabhängig der Fluggesellschaft.

Beachten Sie, dass Widerhandlungen gegen Massnahmen zur Bekämpfung der Epidemie ab 1. Februar 2021 explizit als Straftatbestände aufgeführt und mit Ordnungsbussen bestraft werden können. Die Höhe der Busse beträgt je nach Delikt zwischen 50 und 200 Franken. 
Zur Medienmitteilung des Bundesrates vom 27. Januar 2021
Zu den Änderungen in der Verordnung des Bundesrates 

Bildung / Schulen

Das Amt für Volksschulen und Sport Nidwalden hat Merkblätter für Eltern und Betreuungspersonen von Kindern auf Stufe Kindergarten, Primarschule und Sekundarstufe I publiziert. Auf einem verständlichen Schema ist festgehalten, wann ein Kind oder ein/e Jugendliche/r bei Krankheitsanzeichen in die Schule darf und wann es zuhause bleiben muss. Für Lehrpersonen ab Kindergarten sowie Schülerinnen und Schüler ab Sekundarstufe I (Orientierungsschule, Mittelschule, Berufsfachschule) gilt im Unterricht eine Maskenpflicht.
Zum Merkblatt: Vorgehen bei Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in Kindergarten und Primarschule
→ Zum Merkblatt: Vorgehen bei Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Jugendlichen in der Sekundarstufe 1
Zum Merkblatt «Umgang mit Covid-19 an den Nidwaldner Volksschulen»
Zur kantonalen Covid-19-Verordnung

Berufs- und Studienberatung: Die Berufs- und Studienberatung unterstützt Personen auch während der Corona-Pandemie bei der Berufs- und Studienwahl sowie bei der der Entwicklung von neuen beruflichen Perspektiven. Die Angebote:

  • Persönliche Beratungsgespräche vor Ort (unter Einhaltung der Schutzmassnahmen), telefonische Beratungen und Online-Beratungen. Bitte vereinbaren Sie vorgängig einen Termin unter 041 618 74 40.
     
  • Im Berufsinformationszentrum (BIZ) ist eine grosse Auswahl zu finden an aktuellen Medien zu Ausbildungsberufen, Studiengängen und Weiterbildungsmöglichkeiten, die ausgeliehen werden können. Fachpersonen beantworten gerne Fragen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 13.30 bis 17.30 Uhr (keine Anmeldung erforderlich).
    → Berufs und Studienberatung Nidwalden 

Beratungsangebote

  • Sozialdienst: Sie und Ihre Familie sind in einer existenziellen finanziellen Notlage? Sie brauchen Beratung und Unterstützung bei der wirtschaftlichen und persönlichen Bewältigung Ihrer Situation? Die Sozialhilfe ist telefonisch, per Post oder Mail erreichbar. Der Kanton Nidwalden richtet sich nach den Empfehlungen der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS).
    Webseite Sozialamt
    → Telefon: 041 618 75 50, E-Mail: sozialamt@nw.ch
     
  • Jugendberatung: Die Decke fällt dir auf den Kopf? Die Familie nervt und Du fühlst Dich einsam? Der Coronavirus macht dir Angst oder du verstehst die Massnahmen nicht? Ein Gespräch kann helfen. Auch die Schulsozialarbeitenden unterstützten Dich gerne.
    Webseite Jugendberatung
    → Telefon: 041 618 75 50, E-Mail: jugendberatung@nw.ch
    Website Schulsozialarbeit
    → Tel. 147 von Pro Juventute (Tag und Nacht erreichbar)

Wie wird das Virus übertragen?

Das neue Coronavirus wird hauptsächlich bei engem und längerem Kontakt übertragen. Das heisst, bei weniger als 1.5 Metern Abstand während mehr als 15 Minuten. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfchen: Niest oder hustet die erkrankte Person, können die Viren direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen von anderen Menschen gelangen. Es ist normal, dass sich Viren ständig verändern und dadurch zufällig sogenannte Mutationen entstehen. Während die meisten neu auftretenden Mutationen keinen grossen Einfluss auf die Ausbreitung eines Virus haben, können einige Mutationen oder Kombinationen von Mutationen dem Virus einen Vorteil verschaffen. 
Weitere Informationen zur Symptomen, Krankheit und Behandlung
Weitere Informationen zu neuen Varianten des Coronavirus 

Covid-19-Verordnungen des Kantons

Nachfolgend sind kantonale (Not)Verordnungen aufgelistet, die im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie und der Abfederung der Folgen der behördlich angeordneten Massnamen stehen. In der Liste sind ausschliesslich Verordnungen zu finden, die aktuell in Kraft sind:

  • Kantonale Covid-19-Verordnung: Zusätzliche Massnahmen auf kantonaler Ebene zu den vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie.
    → Link zur Verordnung
  • Härtefallverordnung: Kantonale Verordnung im Zusammenhang mit dem Härtefallprogramm zur Abfederung der wirtschaftlichen Schäden infolge der Covid-19-Pandemie. Der Landrat hat am 16. Dezember 2020 einen Rahmenkredit von 5 Millionen Franken als Kantonsanteil beschlossen.
    Link zur VerordnungLink Anhang zur Verordnung
  • Covid-19-Zusatzfinanzierungsnotverordnung: Notverordnung in Ergänzung zur Härtefallverordnung, um die vom Bundesrat zusätzlich in Aussicht gestellte Finanzhilfe für betroffene Unternehmen bei Bedarf abrufen zu können. Über die Aufstockung des Härtefallprogramms entscheidet das Bundesparlament im März 2021.
    Link zur Verordnung
  • Überbrückungsnotverordnung: Notverordnung zur Gewährung von Überbrückungshilfen für Härtefälle infolge der Covid-19-Pandemie. Diese Verordnung wurde aufgrund der Referendumsfrist für den Kantonsanteil am Härtefallprogramm in Sinne einer Soforthilfe für stark betroffene Betriebe eingeführt. Die Referendumsfrist ist inzwischen ungenutzt verstrichen.
    Link zur VerordnungLink zur Vollzugsverordnung 
  • Covid-19-Kulturverordnung: Verordnung zu Unterstützungsmassnahmen im Kulturbereich.
    Link zur Verordnung
    Link zur Änderung vom 2. März 2021

    Zu weiteren Covid-19-Erlassen, deren Geltungsdauer zum Teil inzwischen abgelaufen ist 

Medienmitteilungen des Kantons Nidwalden

→ Erste Tranche an Covid-19 Härtefall-Finanzhilfen wird ausbezahlt (4.3.2021)
→ Restaurants können als Betriebskantinen öffnen (2.3.2021)
→ Covid-19-Impfaktion in den Altersheimen ist abgeschlossen (1.3.2021)
→ Terrassen in Skigebieten bleiben ab 1. März geschlossen (26.2.2021)
→ An Gottesdiensten sind wieder 50 Personen erlaubt (24.2.2021)
→ Nidwalden schafft Grundlagen für Ausbau der Covid-19-Finanzhilfe (23.2.21)
→ Lockerungen in der Gastronomie sollen früher erfolgen (22.2.21)
→ Lockerungen im Takeaway-Bereich von Skigebieten (5.2.2021)
→ Wegen Lieferengpässen erfährt der Impfplan Verzögerungen (29.1.2021)
→ Covid-19-Impfung verläuft in Nidwalden bislang plangemäss (22.1.2021)
→ Kanton lockert weitere Bedingungen im Härtefallprogramm (15.1.2021)
→ Ab Freitag können Anträge für Härtefallbeiträge gestellt werden (14.1.2021)
→ Regierungsrat und Gastroverband treffen sich zu Gesprächen (12.1.2021)
→ Skibetrieb ist in Nidwalden ab dem 30. Dezember möglich (28.12.2020)
→ Nidwalden hat mit den Covid-19-Impfungen begonnen (23.12.2020)
→ Kanton beschliesst Soforthilfe bis das Härtefallprogramm greift (23.12.2020)
→ Covid-19-Fonds: Eingabefrist für Gesuche wird verlängert (23.12.2020)
→ Kanton wappnet sich für einen baldigen Start der Covid-19-Impfung (21.12.2020)
→ Der Skibetrieb bleibt über die Weihnachtstage eingestellt (18.12.2020)
→ Schulstart nach Ferien erfolgt später respektive via Fernunterricht (17.12.2020)
→ Regierungsrat setzt Ankündigung um: Sperrstunde bleibt bei 19 Uhr (16.12.2020)
→ Planungssicherheit dank fixer Sperrstunde bis zum 4. Januar 2021 (12.12.2020)
→ Kanton regelt Covid-19-Hilfestellung für Kulturunternehmen (10.12.2020)
→ An Weihnachts-Gottesdiensten sind 50 Personen erlaubt (9.12.2020)
→ Für Härtefälle sollen 8.13 Millionen Franken zur Verfügung stehen (2.12.2020)
Video-Botschaft verdeutlicht: Es sind alle Generationen gefordert (18.11.2020)
→ Coronavirus beeinträchtigt die Durchführung von Schnupperlehren (12.11.2020)
→ Teilnehmerzahl an Veranstaltungen wird auf 30 Personen beschränkt (3.11.2020)
→ Nidwalden will Grundlagen für Covid-19-Unterstützungsinstrumente baldmöglichst erarbeiten (3.11.2020)
→ Kollegium St. Fidelis stellt auf Fernunterricht um (2.11.2020)

Ältere Medienmitteilungen des Kantons zum Coronavirus finden Sie in unserem Archiv.

Zugehörige Objekte

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Merkblatt zum Seilbahnbetrieb Download 0 Merkblatt zum Seilbahnbetrieb
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Formular – Einreise aus Risikoländern Online-Formular
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