Coronavirus (Covid-19)

Aktuelle Situation Kanton Nidwalden


Anzahl Fälle (Stand: 10. Januar 2023, 08.15 Uhr)

COVID-19 Anzahl Veränderung 
Positiv getestete Personen (kumuliert) 21'543 0
Derzeit hospitalisiert  0 0
Davon auf der Intensivstation 0 0
Verstorbene Personen (kumuliert) 41 0

COVID-19-Statistik Kanton Nidwalden (per 10.01.2023)

Hinweis vom 10. Januar 2023: Angesichts der inzwischen endemischen Entwicklung von Covid-19-Erkrankungen und aufgrund des geänderten Testverhaltens in der Bevölkerung ist die Aussagekraft der Tabelle nicht mehr repräsentativ. Die statistischen Werte werden daher an dieser Stelle nicht mehr aktualisiert. Sollte der weitere Verlauf von Covid-19 dies erfordern, würde eine Fortsetzung der zentralen Statistik ins Auge gefasst.


Schnellsuche:

Verhaltensempfehlungen Schutz am Arbeitsplatz
Krankheit, Symptome Unternehmen, Selbständige, Kultur 
↓ Impfung Reisen
Testen ↓ Informationen zum Spital und zu Heimen
↓ Isolation/Quarantäne ↓ Informationen zum öffentlichen Verkehr
Covid-Zertifikat ↓ Infos zu Schulen
Post-Covid/Long-Covid Verordnungen des Kantons
Psychische Gesundheit ↓ Medienmitteilungen des Kantons
Kantonale Helpline und Infos Bund Direktlink zu Verordnungen des Bundes
Veranstaltungen, Sport, Freizeit  ↓ Information in other languages
Läden, Einrichtungen, Restaurants  

 

Verhaltensempfehlungen für die Bevölkerung

  • Abstand halten: Halten Sie zu anderen Personen möglichst Abstand.
  • Gründlich Hände waschen: Waschen Sie sich regelmässig die Hände mit Seife. Nutzen Sie alternativ ein Desinfektionsmittel. Vermeiden Sie Händeschütteln.
  • In Papiertaschentuch oder Armbeuge husten und niesen: Entsorgen Sie das Taschentuch anschliessend in einem Abfallbehälter und waschen Sie sich sorgfältig die Hände mit Wasser und Seife.
  • Räume durchlüften: Lüften Sie Räumlichkeiten regelmässig durch, um eine Frischluftzufuhr sicherzustellen. An heissen Tagen im Sommer wird empfohlen, weniger häufig und nur zu kühleren Tageszeiten zu lüften. 
  • Freiwillig Maske tragen: Tragen Sie zum Selbstschutz freiwillig eine Maske, wenn Sie sich damit sicherer fühlen.
  • Kontakte begrenzen: Das Risiko einer Infektion kann reduziert werden, indem Kontakte in Innenräumen begrenzt werden (z. B. der Empfang von Gästen vor Ort). 

Verhaltensempfehlungen für gefährdete Personen

Als besonders gefährdete Personen gelten Personen ab 65 Jahren, Schwangere, Erwachsene mit Trisomie 21 sowie Personen, die insbesondere folgende Erkrankungen aufweisen: Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, chronische Atemwegs- oder Nierenerkrankungen, Leberzirrhose sowie Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen. Als stark gefährdet gelten auch Personen mit hochgradiger Fettleibigkeit. Besonders gefährdete Personen sollten Orte mit hohem Personenaufkommen vermeiden, Abstand halten und gegebenenfalls eine Maske tragen.
→ Empfehlungen für besonders gefährdete Personen   

Virusübertragung und Symptome

Das neue Coronavirus wird hauptsächlich bei engem und längerem Kontakt übertragen. Das heisst, bei weniger als 1.5 Metern Abstand während mehr als 15 Minuten. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfchen: Niest oder hustet die erkrankte Person, können die Viren direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen von anderen Menschen gelangen. Es ist normal, dass sich Viren ständig verändern und dadurch zufällig Mutationen entstehen. Während die meisten neu auftretenden Mutationen keinen grossen Einfluss auf die Ausbreitung eines Virus haben, können einige Mutationen oder Kombinationen von Mutationen dem Virus einen Vorteil verschaffen. 
→ Weitere Informationen zu den Symptomen, Krankheit und Behandlung

Das Coronavirus kann sehr unterschiedliche Krankheitssymptome zeigen. Die häufigsten Symptome sind:

  • Symptome einer akuten Atemwegserkrankung (Halsschmerzen, Husten (meist trocken), Kurzatmigkeit, Brustschmerzen)
  • Fieber
  • Plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns
  • Kopfschmerzen
  • Allgemeine Schwäche, Unwohlsein
  • Muskelschmerzen
  • Schnupfen
  • Magen-Darm-Symptome (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen)
  • Hautausschläge

Die Krankheitssymptome sind unterschiedlich stark und können je nach Virusvariante variieren. Sie können auch leicht sein. Bereits ein Schnupfen kann eine Infektion bedeuten. Ebenfalls möglich sind Komplikationen wie eine Lungenentzündung.

WICHTIG: Warten Sie nicht damit zu, Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder im Bedarfsfall das Spital/den Notruf zu kontaktieren, sollte sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtern.
→ Vorgehen bei Symptomen und möglicher Ansteckung
→ Informationen zu Long Covid (anhaltende Folgen einer Erkrankung) 
→ Kontaktstellen bei Long Covid

Impfung

Im folgenden Abschnitt finden Sie alle relevanten Informationen zur Impfung gegen Covid-19 im Kanton Nidwalden. Sie können zwischen diesen Themen wählen:
→ Auffrischimpfung
→ Erst- und Zweitimpfung von Personen ab 12 Jahren
→ Allgemeine Informationen zur Impfung 

++ Auffrischimpfung (Boosterimpfung)  ++

In kalten Monaten wird jeweils mit einer Zunahme des Infektionsgeschehens und ansteigenden Zahlen von Covid-19-Erkrankungen gerechnet. Im Zentrum der Impfempfehlung steht der Schutz besonders gefährdeter Personen vor einer schweren Erkrankung. Dadurch kann auch eine starke Belastung des Gesundheitssystems verhindert werden.
Weitere Informationen zur Impfempfehlung

Empfehlung in erster Linie

  • Personen im Alter von ≥ 65 Jahren
  • Personen im Alter von 16–64 Jahren mit erhöhtem individuellen Gesundheitsrisiko aufgrund einer Vorerkrankung, Schwangerschaft oder Trisomie 21

Empfehlung in zweiter Linie

  • Gesundheitspersonal oder Personen, die beruflich oder privat besonders gefährdete Personen betreuen

Allgemeine Empfehlung

  • Personen im Alter zwischen 16 und 64 Jahren ohne Risikofaktoren

Die Impfung ist kostenlos. Eine vorgängige Anmeldung bei den Impfstellen ist zwingend.

Folgende Impfstellen führen eine Auffrischimpfung für Personen ab 16 Jahren durch:

• Arztpraxen: während den jeweiligen Öffnungszeiten bzw. Zeitfenstern
Impfstoffe: Pfizer/BioNTech, Pfizer/Biontech bivalent, Moderna monovalent, Moderna bivalent und Johnson&Johnson
(Personen unter 30 Jahren wird empfohlen, mit Pfizer/BioNTech zu impfen)

• Apotheken: während den jeweiligen Öffnungszeiten bzw. Zeitfenstern
Impfstoffe: Pfizer/BioNTech, Moderna bivalent, Pfizer/Biontech bivalent
(Personen unter 30 Jahren wird empfohlen, mit Pfizer/BioNTech zu impfen)

Liste der Impfstellen im Kanton Nidwalden

+ Wichtiger Hinweis zur Anmeldung für eine Covid-19-Impfung +

Momentan findet ein Systemwechsel bei der Online-Anmeldung statt. Die Impfstellen, welche eine Online-Anmeldung anbieten, sind in der nachfolgenden Liste aufgeführt. Für die Online-Anmeldung ist eine einmalige Registrierung notwendig. Taucht die gewünschte Impfstelle (noch) nicht auf, so vereinbaren Sie bitte direkt bei der Impfstelle telefonisch einen Termin.

Folgende Impfstellen bieten eine Online-Anmeldung an (wird laufend erweitert)
Praxis Dr. med. Peter Gürber, Ennetbürgen

Nach dem Klick auf die gewünschte Impfstelle wählen Sie zunächst einen Behandlungsgrund und einen Termin aus, worauf Sie zur Registrierung gelangen. Für die Online-Anmeldung ist eine einmalige Registrierung erforderlich.
Benötigen Sie bei der Registrierung Hilfe? Hier finden Sie nützliche Informationen

Beachten Sie, dass Sie bei der Anmeldung den vollständigen Namen eingeben, so wie er in Ihrer ID/Ihrem Pass steht, damit dieser auf dem ausgestellten Impf-Zertifikat korrekt abgebildet wird. Wichtig: Zum Impftermin mitgebracht werden müssen die Krankenkassenkarte, ein amtlicher Ausweis sowie Nachweise vorangegangener Impfungen.

Haben Sie Fragen oder Probleme bei der Anmeldung? Die kantonale Corona-Helpline ist von Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr in Betrieb. Sie ist unter Tel. +41 41 618 43 34 oder helpline@nw.ch erreichbar.

++ Erst- und Zweitimpfung von Personen ab 12 Jahren ++

Folgende Impfstellen führen Erst- und Zweitimpfungen von Personen ab 12 Jahren durch:

• Arztpraxen: während den jeweiligen Öffnungszeiten bzw. Zeitfenstern
Impfstoffe: Pfizer/BioNTech, Moderna und Johnson&Johnson

• Apotheken: während den jeweiligen Öffnungszeiten bzw. Zeitfenstern
Impfstoffe: Pfizer/BioNTech, Moderna 

Liste der Impfstellen im Kanton Nidwalden
Eine Anmeldung hat direkt bei der Arztpraxis oder bei der Apotheke zu erfolgen.

Wichtig: Zum Impftermin mitgebracht werden müssen die Krankenkassenkarte, ein amtlicher Ausweis sowie Nachweise vorangegangener Impfungen. Personen bis 15 Jahren, die ohne Begleitung zum Impftermin erscheinen, haben eine unterzeichnete Einwilligungserklärung einer erziehungsberechtigten Person vorzulegen.

++ Allgemeine Informationen zur Impfung ++

Die nachfolgende Tabelle zeigt den Stand der Impfungen im Kanton Nidwalden:

Personen mit mind. 1 Impfdosis 29'875
Bevölkerungsanteil mit min. 1 Impfdosis 68.06%
Verabreichte Auffrischimpfungen in den letzten 6 Monaten 5087
Bevölkerungsanteil, der eine Auffrischimpfung erhalten hat in den letzten 6 Monaten 11.59%

(zuletzt aktualisiert: 27. Januar 2023)

 Statistik des BAG zur Covid-19-Impfung in der Schweiz

Wie funktioniert eine Impfung? Bei einer Impfung wird das Immunsystem mit der Krankheit «bekannt gemacht», ohne dass die Krankheit ausgelöst wird. Der Körper wird so für den Ernstfall vorbereitet. Kommt es zu einer späteren Ansteckung mit Covid-19, kann der Körper das Virus schnell erkennen und unschädlich machen. Kommt es dennoch zu einer Infektion, so fällt der Krankheitsverlauf in aller Regel milder aus als bei ungeimpften Personen.

Warum sollte ich mich impfen lassen? Eine geimpfte Person hat ein kleineres Erkrankungsrisiko bzw. ist besser geschützt vor schweren Verläufen. Mit einer hohen Impfrate ist die Bevölkerung besser immunisiert. Die Kosten für eine Covid-19-Impfung werden von der obligatorischen Krankenversicherung übernommen. 
Weitere Informationen zu den Empfehlungen für eine Impfung

Warum braucht es eine Auffrischimpfung? Die Wirksamkeit des Impfschutzes lässt im Laufe der Zeit nach. Deshalb wird Personen ab 16 Jahren empfohlen, Auffrischimpfungen zu machen, damit der Schutz vor einer Infektion und schweren Krankheitsverläufen wieder erneuert wird. Eine Auffrischimpfung ist frühestens vier Monate nach der letzten Impfung möglich.

Ist eine Impfung gefährlich? Bei jeder Impfung kann es Nebenwirkungen geben. Meistens sind sie schwach und schnell vorbei. Häufigste Nebenwirkungen sind Rötungen der Einstichstelle, Fieber, Übelkeit, Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen. Nur sehr selten gibt es schwere Nebenwirkungen wie eine allergische Reaktion direkt nach der Impfung oder Thrombosen innert 3 Wochen nach der Impfung. Wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn Nebenwirkungen länger dauern, schlimmer werden oder wenn sich in den Wochen nach der Impfung Ihr Wohlbefinden verändert.

→ Informationen des Bundesamtes für Gesundheit zur Impfung (BAG-Webseite)
→ Häufig gestellte Fragen zur Impfung (BAG-Webseite)
→ Statistik des BAG zur Covid-19-Impfung in der Schweiz
→ Nationale Infoline (Montag bis Freitag 8.00-18.00 Uhr): Tel. +41 58 463 00 00
→ Information about Covid-19-vaccination in Switzerland (16 different languages)

Testen

Wichtige Hinweise:

  • Der Betrieb des Testcenters beim Spital Nidwalden ist per 1. Januar 2023 eingestellt worden. Ab 2023 bieten noch Arztpraxen Covid-19-Tests an.
  • Seit 1. Januar 2023 übernimmt der Bund keine Kosten mehr für individuelle Tests. Diese gehen zulasten der getesteten Person. In wenigen gesundheitsbedingten Ausnahmen kommt die obligatorische Krankenversicherung dafür auf. Ein PCR-Test kostet aller Voraussicht nach 158 Franken. Für Schnelltests gilt der freie Markt.


Die unter «Virusübertragung und Symptome» beschriebenen Krankheitssymptome können unterschiedlich stark sein. Wenn Sie eines oder mehrere Symptome aufweisen, sind Sie eventuell am Coronavirus erkrankt. Sie können dies mit einem Covid-19-Test ausfindig machen. Das Testen bleibt ein wichtiges Instrument zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung sowie um andere Personen, vor allem besonders gefährdete, vor einer Ansteckung zu schützen. 
→ Sie haben ein positives Testresultat erhalten? Was sollten Sie tun?

 

Verrechnete Covid-19-Testkosten, die nicht stattgefunden haben

Es besteht der Verdacht, dass die Abrechnung der durchgeführten Covid-19 Testkosten von einigen Leistungserbringern nicht korrekt durchgeführt wurde, bzw. dass Covid-19 Testkosten in Rechnung gestellt wurden, die nicht stattgefunden haben.

Die gesetzliche Grundlage für die Übernahme der Covid-19-Testkosten ist Art. 3 Abs. 6 des Bundesgesetzes über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (SR 818.102; Covid-19-Gesetz). Der Bund förderte die Durchführung von Covid-19-Tests und trägt die Kosten, soweit sie nicht von einer Sozialversicherung übernommen werden.

Vorgehen auf Seiten Versicherer

Ist ein Versicherer Schuldner der Vergütung der Leistung (nach Art. 26a Abs. 1 und 3 Bst. a Covid-19-Verordnung 3), senden die Leistungserbringer die Rechnungen über Leistungen nach Anhang 6 der Covid-19-Verordnung 3 pro getestete Person einzelfallweise oder quartalsweise dem zuständigen Versicherer. Die Versicherer kontrollieren die Rechnungen und prüfen, ob der Leistungserbringer die Leistungen nach Anhang 6 korrekt abgerechnet hat.
Wurde die Leistung (vom Leistungserbringer direkt oder über einen von ihm beauftragten Dritten) zu Unrecht in Rechnung gestellt, so kann der Versicherer die bereits geleisteten Vergütungen zurückfordern (Art. 26b Abs. 6 Covid-19-Verordnung 3).

Die externen Revisionsstellen der Versicherer prüfen jährlich die Meldungen und die Existenz geeigneter Kontrollen und erstatten dem BAG Bericht (Art. 26b Abs. 4 Covid-19-Verordnung 3).

 

Missbrauchskonzept (PDF, 453 kB, 21.12.2022)

Faktenblatt: Verdacht auf Betrug bei der Abrechnung von COVID-Tests (PDF, 1 MB, 27.12.2022)

 

Testcenter beim Spital Nidwalden

Das Testcenter beim Spital Nidwalden an der Ennetmooserstrasse 19 in Stans ist seit 1. Januar 2023 geschlossen. Es bieten weiterhin Arztpraxen kostenpflichtige Covid-19 Tests an.  

Teststellen bei den Hausarztpraxen

Eine Reihe von Hausarztpraxen bietet Covid-19-Tests an. Bitte informieren Sie sich bei Interesse direkt bei Ihrem Hausarzt über das Angebot und die Kosten.

Hinweis: Seit 1. Januar 2023 übernimmt der Bund keine Kosten mehr für individuelle Tests. Diese gehen zulasten der getesteten Person. In wenigen gesundheitsbedingten Ausnahmen kommt die obligatorische Krankenversicherung dafür auf. Ein PCR-Test kostet aller Voraussicht nach 158 Franken. Für Schnelltests gilt der freie Markt.


Bei einem negativem PCR-Test ist das Covid-Zertifikat 72h ab Probeentnahme gültig. Bei einem negativem Antigen-Schnelltest ist das Covid-Zertifikat 24h ab Probeentnahme gültig. Bei einem positiven Befund wird den Betroffenen empfohlen, zu Hause zu bleiben, bis sie 24 Stunden symptomfrei sind, und während dieser Zeit bei Kontakt mit anderen Personen eine Maske zu tragen. 
→ Weitere Informationen zum Testen auf der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit

Isolation/Quarantäne

  • Sind Sie positiv auf Covid-19 getestet worden?
    Zurzeit besteht keine Isolationspflicht. Es wird empfohlen, zu Hause zu bleiben, bis man 24 Stunden symptomfrei ist. Wenn dies nicht möglich ist, halten Sie Abstand und tragen Sie eine Maske. Wenn Sie mit anderen Personen Kontakt hatten, ist es sinnvoll, diese so früh wie möglich über das positive Testergebnis zu informieren.

    Es werden keine Bestätigungen für die Covid-Erkrankung mehr durch das Gesundheitsamt oder Contact Tracing ausgestellt. Wird ein Arztzeugnis für den Arbeitgeber benötigt, melden Sie sich bei Ihrem Hausarzt. Die Zertifikate kommen direkt von den Labors oder können hier bestellt werden.

    Nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt auf, wenn sich Ihre Krankheitssymptome verschlimmern oder Sie beunruhigen.
     
  • Hatten Sie Kontakt mit einer positiv getesteten Person?
    Zurzeit werden keine Kontaktquarantänen angeordnet. Besonders gefährdete Personen sollten sich testen lassen. 

Covid-Zertifikat

Das Covid-Zertifikat dokumentiert eine Covid-19-Impfung, eine durchgemachte Erkrankung oder ein negatives Testergebnis. Weitere Informationen zum Covid-Zertifikat, auf was Sie bei der Ausstellung beachten müssen und wie Personen, die ihre letzte Impfdosis im Ausland erhalten haben und über kein EU-kompatibles Covid-Zertifikat verfügen, ein Schweizer Covid-Zertifikat beantragen können, entnehmen Sie der separaten Webseite.
→ Zur Webseite zum Covid-Zertifikat
→ Zu weiteren Informationen auf der Seite des Bundes
→ Direkt zum Antragsformular  

Post-Covid-Erkrankung/Long-Covid

Betroffene Personen von Post-Covid-Erkrankungen erhalten hier Infos und Hilfsangebote.
→ Sprechstunde und Rehabilitatsinsangebote
→ Langzeitfolgen des Coronavirus (altea-network)
→ Verein Long-Covid  
 

Psychische Gesundheit

Zahlreiche Menschen leiden auch seelisch unter den Auswirkungen der Coronakrise. Kennen Sie aus Ihrem Umfeld Personen, denen die aktuelle Situation psychisch stark zusetzt? Gehen Sie auf solche Menschen zu, bieten Sie das Gespräch an und informieren Sie sie über bestehende Hilfsangebote.
→ www.bag-coronavirus.ch/hilfe
→ www.dureschnufe.ch
→ www.143.ch (Dargebotene Hand)
→ www.promentesana.ch
→ www.wie-gehts-dir.ch
→ www.projuventute.ch (für Kinder/Jugendliche: www.147.ch)
→ www.inclousiv.ch

→ Webseite Luzerner Psychiatrie (Luzern, Obwalden, Nidwalden)
→ Beratungstelefon Notfall-Psychiatrie: Telefon 0900 85 65 65

Helpline und häufige Fragen/Antworten

Für die Bevölkerung in Nidwalden steht von Montag-Freitag von 08.00-12.00 Uhr eine Helpline zur Verfügung: Tel. +41 41 618 43 34, E-Mail: helpline@nw.ch. Die Helpline hilft Ihnen bei allgemeinen Fragen rund um das Coronavirus weiter.

Sämtliche Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus (zum Beispiel Korrektur von falsch ausgestellten Zertifikaten) werden in der Fachstelle Covid-19 zusammengefasst. Diese befindet sich im Zentrum für Bevölkerungsschutz, Aawasserstrasse 12, Oberdorf. Der Schalter ist nur noch auf telefonische Voranmeldung 041 618 43 34 geöffnet. 

Informationen des Bundes und nützliche Links

Umfassende Informationen zum Coronavirus (COVID-19) sind insbesondere auf der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit BAG zu finden: www.bag-coronavirus.ch
→ Zu häufig gestellten Fragen und Antworten (BAG-Webseite)
→ Zu Kontakten und Links
→ Downloads von Plakaten, Videomaterial etc.
→ Informationen zur aktuellen Lage in der Schweiz

Das BAG hat Infolines zum Coronavirus in Betrieb:

  • Für die Bevölkerung: Telefon +41 58 463 00 00 (Montag bis Freitag von 8.00-18.00 Uhr)
  • Für Gesundheitsfachpersonen: +41 58 462 21 00 (täglich 8.00-18.00 Uhr) 

→ Informationen in Gebärdensprache 
→ Informationen in leichter Sprache
    (Information in easy language) 

→ Information on covid-19 in different languages (Website of the Federal Office of Public Health)
→ Good-to-know Information, Explainer Video and helpful graphics on covid-19 (Website of Swiss Red Cross - migesplus)
→ Download information and posters in different languages (Website of the Federal Office of Public Health)

Informationen zu Veranstaltungen

Es bestehen keine behördlich angeordneten Einschränkungen.

Sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten

Es bestehen keine behördlich angeordneten Einschränkungen.

​​​Läden, öffentliche Einrichtungen, Freizeitbetriebe

Es bestehen keine behördlich angeordneten Einschränkungen.

Restaurants und andere Gastronomiebetriebe

Es bestehen keine behördlich angeordneten Einschränkungen.

Schutz am Arbeitsplatz

Es bestehen keine behördlich angeordneten Einschränkungen. Die Arbeitgebenden entscheiden über das Arbeiten im Home-Office und das Tragen einer Maske am Arbeitsplatz. Sie sind gemäss Arbeitsgesetz verpflichtet, die notwendigen Vorkehrungen zum Schutz ihrer Mitarbeitenden vorzusehen. Zudem bleiben die Regeln zum Schutz von besonders gefährdeten Arbeitnehmenden bis Ende März bestehen.
→ Weitere Informationen zum Schutz am Arbeitsplatz  

 Unternehmen und Selbständige

  • Härtefallprogramm von Bund und Kanton: Das Härtefallprogramm des Kantons Nidwalden ist abgeschlossen.
    → Zur Webseite zum Covid-19-Härtefallprogramm 

  • Kurzarbeit: Für die Voranmeldung und Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung (KAE) gilt seit dem 1. April 2022 wieder das ordentliche Verfahren. Die Höchstbezugsdauer von KAE von 24 Monaten während der Rahmenfrist von zwei Jahren ist bis zum 30. Juni 2022 verlängert worden. Am 1. Juli 2022 trat für alle Betriebe wieder die ordentliche Höchstbezugsdauer von zwölf Monaten pro Rahmenfrist in Kraft.
    → Zur Webseite «Kurzarbeit infolge Coronavirus»
    → Formular «Voranmeldung Kurzarbeit

  • Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die von den Massnahmen gegen das Coronavirus stark betroffen sind, auch wenn sie ihr Unternehmen nicht schliessen müssen: Sie können weiterhin Erwerbsersatz beanspruchen. Der Bundesrat hat die Geltungsdauer der Verordnungsregelungen für den Corona-Erwerbsersatz bis 31. Dezember 2022 verlängert. Die Anspruchsvoraussetzungen für den Erwerbsersatz bleiben unverändert. Massgebendes Kriterium: Ein Umsatzverlust von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der letzten Jahre. Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz haben auch Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, wenn sie ihre Tätigkeit auf Anordnung der Behörden einstellen mussten, oder im Fall eines behördlichen Veranstaltungsverbots, wenn sie für diese Veranstaltung eine Leistung erbracht hätten. Anträge auf Erwerbsersatz sind bei jener Ausgleichskasse einzureichen, bei welcher die Beiträge abgerechnet werden.
    → Link zur Ausgleichskasse Nidwalden
    → Zur Verordnung des Bundesrates über Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit Covid-19

  • COVID-19-Fonds: Nidwaldner Kleinunternehmen und Selbständigen mit weniger als 10 Mitarbeitenden steht ein mit privaten Geldern geäufneter COVID-19-Fonds zur Verfügung. Betroffene können ein Gesuch für einen nicht rückzahlungspflichtigen Beitrag in der Höhe von 10'000 Franken stellen, sofern sie gewisse Kriterien erfüllen. Unternehmen, die bereits einen Beitrag aus dem Fonds erhalten haben, können erneut ein Gesuch stellen. Bedingung ist, dass sie bisher keine Härtefall-Unterstützung in Anspruch genommen haben. Die Eingabefrist für Gesuche läuft bis zum 31. Dezember 2022.
    → Zur Webseite mit den Kriterien und dem Antragsformular

Kulturschaffende und Kulturunternehmen

Um die voraussichtlich auch 2022 benötigte Hilfe im Kulturbereich weiterführen zu können, hat der Regierungsrat eine neue kantonale Covid-19-Kulturverordnung mit Gültigkeitsdauer bis Ende 2022 beschlossen. Damit werden im Wesentlichen drei Zielsetzungen verfolgt: die Milderung von wirtschaftlichen Auswirkungen für Kulturunternehmen, Kulturschaffenden und Kulturvereine, die Unterstützung von Kulturunternehmen, beispielsweise bei Transformationsprojekten, und die Verhinderung einer nachhaltigen Schädigung der Nidwaldner Kulturlandschaft. Im Kanton Nidwalden stehen für Ausfallentschädigungen und für Transformationsprojekte total 400'000 Franken zur Verfügung.
→ Webseite Amt für Kultur mit weiteren Infos 

Reisen

Falls Sie eine Reise ins Ausland planen und eine aktuelle Impfbestätigung brauchen, melden Sie sich genug früh bei der Helpline, Tel. +41 41 618 43 34 oder helpline@nw.ch.


Bei der Einreise in die Schweiz ist kein Nachweis einer Impfung, Genesung oder eines negativen Testresultates notwendig. Es muss auch kein Einreiseformular vorgelegt werden.
 Zum Travelcheck für Einreisende
Mehr Informationen auf der Webseite des Staatssekretariats für Migration (SEM)
→ Infoline für Einreisende: Telefon +41 58 463 00 00 (Montag bis Freitag von 8.00-18.00 Uhr)
→ Zur Covid-19-Verordnung des Bundes für den Bereich des internat. Personenverkehrs

Zum Thema «Reisen mit dem Covid-Zertifikat» erhalten Sie auf einer separaten Webseite mehr Auskünfte.
→ Zur Webseite zum Covid-Zertifikat
→ Häufig gestellte Fragen/Antworten zum Thema «Reisen mit dem Covid-Zertifikat» (BAG-Webseite) 

Aktuelle Empfehlung

Reisenden aus oder nach China wird empfohlen, im Flugzeug eine Maske (chirurgisch oder FFP2) zu tragen.

 

Spital Nidwalden

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich direkt über die Webseite des Spitals über die aktuellen Besucherreglungen zu informieren. Das Covid-19-Testcenter ist seit 1. Januar 2023 geschlossen.  
→ Website Spital Nidwalden

Alters- und Pflegeheime

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich direkt beim jeweiligen Heim über die aktuellen Schutzmassnahmen und Besuchszeiten zu erkundigen.
→ Überblick über die Alters- und Pflegeheime in Nidwalden 

Öffentlicher Verkehr

Es bestehen keine behördlich angeordneten Einschränkungen. 

Bildung / Schulen

Das Amt für Volksschulen und Sport Nidwalden hat Merkblätter für Eltern und Betreuungspersonen von Kindern auf Stufe Kindergarten, Primarschule und Sekundarstufe I publiziert. Auf einem verständlichen Schema ist festgehalten, wann ein Kind oder ein/e Jugendliche/r bei Krankheitsanzeichen in die Schule darf und wann es zu Hause bleiben muss. Es gelten die Schutzkonzepte der Schulen.
→ Zum Merkblatt «Umgang mit Covid-19 an den Nidwaldner Volksschulen» 

Covid-19-Verordnungen des Kantons

Nachfolgend sind kantonale Gesetze und (Not)Verordnungen aufgelistet, die im Zusammenhang mit Covid-19 und der Abfederung der Folgen der behördlich angeordneten Massnahmen stehen. In der Liste sind ausschliesslich Verordnungen zu finden, die aktuell in Kraft sind oder demnächst in Kraft treten:

  • Kantonale Covid-19-Verordnung: Zusätzliche Massnahmen auf kantonaler Ebene zu den vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie.
    → Link zur Verordnung 
     
  • Kantonale Covid-19-Kulturverordnung: Diese Verordnung bezweckt, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Epidemie für Kulturunternehmen und Kulturschaffende abzumildern.
    → Link zur Verordnung

Medienmitteilungen des Kantons Nidwalden

→ Ab neuem Jahr bieten noch Arztpraxen Covid-19-Tests an (22.12.2022)
→ Das kantonale Covid-19-Härtefallprogramm ist abgeschlossen (24.11.2022)
→ Letzte Möglichkeiten für Covid-19-Auffrischimpfung im Impfzentrum (11.11.2022)
→ «Pfizer bivalent» ist nun bei Impfstellen in Nidwalden erhältlich (28.10.2022)
→ Für 2. Auffrischimpfung geht ein neues Impfzentrum in Betrieb (30.9.2022)
→ Über 80-Jährigen wird eine weitere Auffrischimpfung empfohlen (7.7.2022)
→ Kantonale Covid-19-Helpline reduziert ihre Erreichbarkeitszeiten (25.5.2022)
→ Grossveranstalter erhalten dank Schutzschirm Planungssicherheit (16.5.2022)
→ Jetzt prüfen, ob für die Sommerferien ein neuer Ausweis fällig ist (13.5.2022)
→ Kantonales Covid-19-Testcenter stellt seinen Betrieb ein (12.4.2022)
→ Regierungsrat legt Kriterien für die Härtefallhilfe 2022 fest (31.3.2022)
→ Testcenter im alten Zeughaus reduziert Öffnungszeiten (31.3.2022)
→ Angebotspflicht für repetitives Testen an Schulen wird aufgehoben (17.3.2022)
→ Das Covid-19-Impfzentrum stellt seinen Betrieb demnächst ein (18.2.2022)
→ Kanton verlängert Covid-19-Hilfestellung für Kulturunternehmen (17.2.2022)
→ Eingabe von Gesuchen für Härtefallprogramm 2022 startet im April (10.2.2022)
→ Impfzentrum im alten Zeughaus reduziert Öffnungszeiten (10.2.2022)
→ Die Maskenpflicht an den Schulen wird aufgehoben (8.2.2022)
→ Kanton Nidwalden fordert Rückkehr zur normalen Lage (8.2.2022)
→ Schalter der kantonalen Verwaltung sind nachmittags wieder geöffnet (3.2.2022)
→ Die Fasnacht ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich (28.1.2022)
→ Impfangebot wird wegen mässiger Nachfrage per 28. Januar reduziert (21.1.2022)
→ Bevölkerung ist aufgefordert, sich jetzt boostern zu lassen (17.1.2022)
→ Regierungsrat hat ein neues Covid-19-Härtefallgesetz ausgearbeitet (14.1.2022)
→ Öffnungszeiten im Testcenter in Oberdorf werden erweitert (10.1.2022)
→ Das Impfangebot im alten Zeughaus wird merklich ausgebaut (6.1.2022)
→ Quarantänedauer wird von 10 auf 7 Tage verkürzt (3.1.2022)

Ältere Medienmitteilungen des Kantons zum Coronavirus finden Sie in unserem Archiv.

Bericht Covid-19-Krisenmanagement im Kanton Nidwalden
Durch die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie ist die Bewältigung der Krise auch für den Kanton Nidwalden zu einer zentralen Aufgabe geworden. Das kantonale Krisenmanagement hat sich dabei mit unterschiedlichen Aufgaben auseinandersetzen müssen. Während es zunächst darum ging, die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern und über geeignete Massnahmen für das Gesundheitswesen zu bestimmen, mussten auch schnell Entscheidungen hinsichtlich der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Folgen der Pandemie getroffen werden. Interface Politikstudien Forschung Beratung wurde vom Regierungsrat beauftragt, einen Gesamtbericht zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie zu erstellen. Ziel des Berichts ist es, aufzuzeigen, ob der Kanton Nidwalden angemessen auf die Krise vorbereitet war und die Umsetzung des Krisenmanagements effektiv und effizient erfolgt ist. Der Bericht beurteilt das Krisenmanagement im Zeitraum von Februar 2020 bis März 2022. 
Zum Bericht 

 

Zugehörige Objekte