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Externe Qualitätssicherung Nidwaldner Volksschulen

Einbettung bzw. politische/gesetzliche Grundlagen

Die externe Schulevaluation ist eingebettet im Volksschulgesetz Nidwalden, Artikel 8 Externe Qualitätssicherung (17. April 2002) sowie im Konzept Qualitätsentwicklung Nidwalden (2005, 2013).

Evaluationsverfahren

Die externe Schulevaluation findet seit 2014 neu in Form von thematischen Fokusevaluationen statt. Dabei geht es um stichprobenweise oder flächendeckende Datenerhebungen zur Schulqualität, dies mit diversen Erhebungsmethoden und unter Einbezug von schulinternen (IQES online) Daten.

Die Berichterstattung richtet sich an das Amt für Volksschulen und Sport (AVS) beziehungsweise die Bildungsdirektion. Die Themenwahl erfolgt konzeptgemäss durch das AVS in Absprache mit der Bildungsdirektion. Die Fokusevaluationen lösen die bisherigen systematischen Einzelschulevaluationen ab, welche in Nidwalden in enger Zusammenarbeit mit den Fachstellen "Externer Schulevaluationen" Obwalden und Uri über zwei Zyklen zwischen 2003 bis 2012 erfolgt sind. Im Moment ist keine Fokusevaluation geplant, da bei der Qualitätsentwicklung der Volksschulen Nidwalden die Implementierung des Lehrplans 21 bis im Jahr 2022 im Zentrum steht.

Aktuell

Längsschnittstudie Primarschule Nidwalden: Auswirkungen Stundentafelerhöhung Deutsch Mathematik (ASDEMA)

ASDEMA ist eine Längsschnittstudie, die ab 2015 bis 2022 für die 2./4./6. Klasse durchgeführt wird. Sie wird auf Grund der Stundentafelerhöhung der Fächer Deutsch und Mathematik im Auftrag des Regierungsrates des Kantons Nidwalden durchgeführt. Die Studie hat zum Ziel, die Erhöhung der Stundentafel wissenschaftlich zu begleiten. Im Zentrum steht die Fragestellung die Auswirkung dieser Erhöhung auf die Leistungsfähigkeit der Lernenden zu erkennen beziehungsweise festzuhalten.

ASDEMA

Fernunterricht - Evaluation

Am 13. März 2020 entschied der Bundesrat, dass ab 16. März der Präsenzunterricht an den Volksschu­len aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr durchgeführt werden kann. Stattdessen wurden die Schulen aufgefordert bis zum 10. Mai 2020 Fernunterricht zu erteilen.

Schulleitende, Lehrpersonen, Kinder, Jugendliche, Erziehungsberechtigte und auch das Amt für Volks­schulen und Sport waren in der Pandemiephase gefordert, engagiert, schnell und flexibel zu reagieren. Die Volksschulen in der Schweiz haben kaum Erfahrungen mit Fernunterricht. Das Amt für Volksschulen und Sport sowie die Schulleitungen sind daran interessiert, wie der Fernunterricht von allen Beteiligten organisiert und umgesetzt wurde. Die Evaluation soll positive und negative Erfahrungen des Fernunter­richts aufzeigen. Der Erkenntnisgewinn soll Lehren aus der Fernunterrichtszeit ziehen, um allenfalls Massnahmen zur Bewältigung einer späteren Krise vorausschauend treffen zu können.

Bericht und Medienmitteilung

Zugehörige Objekte